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Threema statt WhatsApp nach Übernahme durch Facebook? Was sonst? Eine Auflistung von Alternativen

Posted on 20. Februar 2014 Comments

Das generelle Problem mit Messengern auf Smartphones:

  1. Sofern sie nicht quelloffen sind, kann man nicht feststellen, ob sie ihre Berechtigungen nur für den angegebenen Zweck nutzen und die Apps können nicht von unabhängigen Experten transparent auf Sicherheitslücken untersucht werden. Ich bin gerade bei diesem kritischen Thema daher generell einfach mal skeptisch.
  2. Selbst wenn der Quellcode vorliegt, muss man noch darauf vertrauen, dass die binären Dateien, die aus den App Stores geladen werden auch denen entsprechen, die der (vertrauenswürdige) Entwickler erstellt und hochgeladen hat. Oder man muss jede App selbst aus dem Quelltext heraus kompilieren, was ein unrealistischer Aufwand ist(s. Gentoo).
  3. Der Serverbetreiber kann Verbindungsdaten(Meta-Daten) speichern, selbst wenn er die Nachrichten an sich vermeintlich nicht lesen kann. Auch wenn er sagt, dass er das nicht tut, könnte er z.B. von Geheimdiensten dazu gezwungen werden. Auch in vermeintlich neutralen Ländern.
  4. Es gibt genügend Sicherheitslücken für die mobilen Betriebsysteme(Android, iOS, Blackberry, etc). Das heißt, dass die Nachrichten im Zweifelsfall vor der Verschlüsselung abgefangen werden, z.B. durch die Eingabe des Textes in die Tastatur.

Nichtsdestotrotz möchte ich hier einige WhatsApp Alternativen aufzählen.

Threema

Threema wird in Deutschland gerade(Februar 2014) als die Alternative zu WhatsApp gehandelt, weil Facebook es für 19 Milliarden Dollar gekauft hat. Als allererstes möchte ich diesen Artikel von Fefes Blog empfehlen. Die Schweiz ist keineswegs so neutral, wie man sie immer wahrnimmt. Außerdem kann wie erwähnt keiner  überprüfen, was in Threema vor sich geht. Es gibt zwar gute Hinweise von vertrauenswürdigen Leuten, dass Threema die besten Intentionen hat, aber sichergehen kann man erst, wenn man den Quellcode sehen kann, so dass eine genügend große Anzahl von Experten, die Sicherheit bestätigen oder zumindest einordnen kann. Cool ist allerdings, dass man die Schlüssel per QR-Code vergleichen kann, und somit nicht auf den (potentiell manipulierbaren oder von bösen Betreibern gefälschten)  öffentlichen Schlüssel des Betreibers vertrauen muss. Nichtsdestotrotz ist dies seit fast einem Jahr mein Favorit, weil alles andere eben auch nicht quelloffen und noch weniger vertrauenswürdig ist. Die Verschlüsselung kann angeblich mehr oder weniger unabhängig überprüft werden.

 

Viber

Viber ist eine App von Talmon Marco. So wirklich weiß aber keiner, was da vor sich geht. Auch diese App ist nicht quelloffen. Seit ein paar Tagen(Februar 2014)  gehören sie zu Rakuten, einer japanischen Firma. Vorteil von Viber gegenüber fast allen anderen Messengern ist, dass es auch richtige Telefonie (so wie Skype) gibt. Außerdem gibt’s Viber auch für andere Platformen wie Bada, Blackberry, Windows Phone, Nokia Handys und sogar Windows für den Computer.

 

Kik

Kik ist wohl relativ beliebt bei deutschen Teenagern, hat aber dasselbe Vertrauensproblem wie alle anderen: niemand weiß, was in der App vorgeht und was sie mit den Berechtigungen anstellt.

 

Hike

Hike ist ebenfalls nicht quelloffen und wenig vetrauenswürdig. Dafür aber für sehr viele Platformen verfügbar

 

Line

Line ist wie Viber beliebt, weil auch Gespräche in guter Audio Qualität möglich sind. Allerdings ist auch diese App nicht sonderlich vertrauenswürdig. Wie fast alle Apps kommt auch diese mit bunten Stickern und allerlei Extras.

 

BBM

Black Berry Messages sind bei Blackberry Nutzern schon lange bekannt. Man bekommt eine ID und kann dann Nachrichten von Blackberry zu Blackberry schicken. Seit es mit Blackberry Ltd(ehemals RIM) bergab geht, haben sie neue Wege gesucht, sich zu vermarkten und BlackBerry Messages auch für Android und iOS freigegeben. Natürlich closed source und über Blackberry Server. Mal wieder nicht besonders vertrauenswürdig. update: Joshua hat da noch interessante Details ausgegraben, bei dem Blackberry der Regierung von Indien die Schlüssel überlässt. Die Nachrichten sind also nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt.

 

Und welche wirkliche Alternative gibt es dann?

 

Heml.is

update: Heml.is wird es nicht geben.

Heml.is ist für mich der vielversprechenste Messenger. Unglücklichweise ist er noch nicht fertig. Er soll quelloffen sein und Standard Kryptografie benutzen. Eine private spezielle Serverstruktur verhindert das Sammeln von Metadaten von außen. Das kann gut oder schlecht sein, je nachdem,ob man den Betreibern glaubt. Allerdings ist das Sammeln von Metadaten von Betreibern ein Problem, was in der Natur von Messengern liegt. Die Leute sind aber in der Szene bekannt(z.B. durch Pirate Bay oder Flattr) und gelten im Allgemeinen als vertrauenswürdig. Sobald die App erscheint, gibt es hier natürlich ein Update. Außerdem wird endlich mal auch Wert auf’s Design gelegt.

 

Telegram

Telegram ist ein Messenger, der zwar quelloffen ist und Verschlüsselung benutzt aber von führenden Sicherheitsexperten als kritisch eingestuft wurde. Dazu kommt, dass sie ein selbst gebautes Protokoll benutzen, mitsamt fragwürdiger Verschlüsselungswahl. Und die Verschlüsselung funktioniert auch nur, wenn beide Teilnehmer online sind, was bei mobilen Geräten ja eigentlich fast nie der Fall ist.

 

Surespot

Surespot wäre theoretisch ein guter Kandidat. Es ist quelloffen, benutzt Standard Kryptografie und ist relativ verbreitet. Durchgesetzt hat es sich allerdings noch nicht. Ich denke es liegt vor allem auch am Design. Da könnten sie echt mal nachbessern.

Außerdem werden hier Kontakte nicht automatisch über das Auslesen des Telefonbuchs hinzugefügt. Das ist datenschutztechnisch zwar von Vorteil, endete aber bei mir damit, dass ich genau einen Kontakt in der Liste habe, weil alle anderen die App nach kurzem Ausprobieren wieder gelöscht haben, weil sie – so schien es – keiner ihrer Freunde installiert hatte. Das heißt man muss über andere Kanäle(ironischweise wird das wohl WhatsApp und Facebook sein) einen Benutzernamen erfragen. Das mag man sehen wie man will, die Usability leidet sicher drunter, dafür ist der Datenschutz super.

Von einem kryptographischen Standpunkt gibt es aber noch ein kleines Manko, was Threema elegant gelöst hat. Man muss den surespot Betreibern vertrauen die richtigen öffentlichen Schlüssel herauszugeben. Theoretisch ist hier von Anbieterseite eine Man-in-the-Middle(MITM) Attacke möglich. Bei Threema gibt es für einen solchen Kontakt nur den orangen Button, verifiziert(grün) wird er erst, wenn man den Fingerprint/Hash des Schlüssels über QR-Code vergleicht. Da gibt es aber auch schon ein Pull-Request für, scheint also eine Frage der Zeit zu sein.

update: In den Kommentaren wurde angemerkt, dass Design ja Geschmackssache sei. Ja, das stimmt. Ich persönlich finde das Design nicht gut, der geneigte Leser möge sich aber selbst überzeugen(!). Ich werde nochmal kurz erklären, was ich meine. Statt sich an den de-facto Standard zu halten, dass Nachrichten von Gesprächspartner mit einer Sprechblase von links und seine Eigenen mit einer Sprechblase von rechts kommen, wird der empfangene Text einfach nur eingerückt und das sieht einfach ungewohnt aus. Mit minimalistisch hat das wenig zu tun. Selbst wenn man sich ihre Website anguckt, hat man(und ich denke nicht, dass ich hier alleine bin) tatsächlich das Gefühl, dass die Jungs es zwar technisch drauf haben, aber wirklich die Hilfe von einem Designer gebrauchen könnten.

update: Die Website wurde aktualisiert und sieht jetzt einigermaßen gut aus.

 

Whistle.im

Whistle.im ist mal ein deutsches Produkt. Allerdings ist es nur für Android und PC verfügbar und weißt jetzt schon Sicherheitslücken auf. Lieber erstmal die Finger von lassen.

 

 

update:

TextSecure

Wer es bis hier her geschafft hat zu lesen könnte belohnt werden, denn seit der Version 2.0 unterstützt die ursprünglich als SMS App geplante TextSecure auch Push Nachrichten über die Datenleitung. Sollte das gegenüber kein  (aktuelles) TextSecure installiert haben, wird die Nachricht als (ggf. kostenpflichtige) SMS versandt. Das kann man aber auch ausstellen. SMS werden dabei grün, normale Nachrichten blau dargestellt. Das Design ist angenehm und nicht überladen. Die Kryptographie ist eine Weiterentwicklung vom allgemein anerkannten OTR. Und zwar nicht von irgendwelchen Leuten weiterentwickelt, sondern von dem Experten-Team von Moxie, der seine Firma WhisperSystems an Twitter verkaufte, die dann den Quellcode von TextSecure und RedPhone(einer Art sicheren Skype) veröffentlichten. Außerdem ist es die Standard SMS(und jetzt Messaging) App von der Android Alternative CyanogenMod, die weltweit geschätzte 10 Millionen Benutzer hat. Die betreiben auch einen extra Server dafür, der aber mit den WhisperSystems Servern föderiert, wer weiß, was da noch für coole Projekte draus entstehen.

Gibt es nur noch ein Problem: es gibt noch keine iOS Version. Die soll nämlich zusammen mit RedPhone als Signal veröffentlicht werden und das ist wohl auch für Android geplant. Bis dahin gilt: wenn man nur Freunde mit Android Handys hat, ist TextSecure wohl die beste Alternative.

update: Signal gibt es für iOS und kann jetzt Telefonate (mit Redphone kompatibel) und Text Messages(mit TextSecure kompatibel).

Und weil ich prinzipiell ein großer Fan von Dezentralisierung bin möchte ich noch eben Kontalk erwähnen. Zur Zeit benutzen sie wohl noch ein eigenes Protokoll, es soll aber auf das erprobte XMPP umgestellt werden. Das erste Problem ist, dass es keinen Client für iOS oder andere Platformen gibt. Außerdem ist es in diesem Falle so, dass jeder einen Server betreiben kann und ihn den Kontalk Netzwerk zur Verfügung stellt. So wie ich das verstanden habe aber nicht im Sinne von XMPP, sondern eher als Loadbalacing Server hinter einem Proxy. Das bringt wieder datenschutztechnische Probleme mit sich im Hinblick auf Meta Daten. Außerdem werben sie mit dem Hashen der Telefonnummer. Nun ist das Hashen über einen begrenzten Bereich an möglichem Klartext aber prinzipbedient eher eine Verschleierung, als dass es tatsächlichen Gewinn bringt. Ich zitiere hier das Threema FAQ:

Bitte beachten Sie: aufgrund der relativ wenig möglichen Zahlenkombinationen von Telefonnummern können Hashes davon theoretisch per Brute-Force-Attacke (= Durchprobieren aller Möglichkeiten) entschlüsselt werden. Dies ist prinzipbedingt und kann nicht anders gelöst werden (die Verwendung von Salts wie beim Hashing von Passwörtern funktioniert für so einen Datenabgleich nicht).

 

Andere Alternativen, die hier nicht erwähnt wurden.

ChatOn, Joyn, ICQ, eBuddy, Skype, Facebook Messenger, SMS Apps, IM+, Google Hangouts, Kakao Talk, iMessage, Snapchat, WeChat, mySMS, MessageMe, XMPP Apps(Xabber, ChatSecure, etc), myEnigmaHoccerXO, upptalk, tango.me, chiffry, enjoystr, uvm

Andere Alternativen findet ihr auch auf Droid-Break und bei Wikipedia.

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10 best Android apps for the paranoid

Posted on 15. Dezember 2013 Comments

So I compiled a few apps that even the most paranoid people would feel safe to use. Privacy is mostly enforced through encryption but beware: if you don’t use encryption correctly by e.g. chosing a week password, it’s totally useless.

 

TextSecure(GP)

TextSecure encrypts your text messages(SMS) locally. Also, if your partner also has TextSecure, you can encrypt the messages, so not even the carrier could intercept them.

textsecure

Cost: free

RedPhone(GP)

RedPhone is basically an open source Skype replacement with even better encryption. It’s dead simple to use. If a contact in your phonebook also uses RedPhone, you will be asked if you want to upgrade to a secure call.

redphone

Cost: free

 

Google Authenticator(GP)

Whether it’s your bank, your WordPress blog, github, Dropbox or facebook. Two factor authentication with One Time Passwords(OTPs) is getting popular! With this app, you will not only need your password to login, but a code from your smartphone that’s generated and valid for 30 seconds. Just in case your phone gets stolen or lost, make sure to print out extra backup code. Don’t want them laying around your house? Use the next app!

google-authenticator

Cost: free

 

EDSLite(GP)

EDSLite works much like truecrypt for your computer. You can create containers, where you can store your Pins, Tans, Backup OTP Backup Codes and more. Because TrueCrypt can read those containers you can just save them to your Dropbox and keep them in sync with your computer. If you don’t like Dropbox, maybe the next app is for you.

edslite

Cost: free

 

ownCloud(GP/FD)

ownCloud is an app that works with your owncloud installation. You can download your private cloud and host it from home on a Rapberry Pi or chose a hosted solution in a data center that you trust.

owncloud

Cost: 0.79€

 

F-Droid

So, from where should you download all these apps? Trust Google or Amazon that the binaries you’re getting are what the developers uploaded? f-droid.org is another alternative app store that you might consider to trust. The apps are all open source and you can probably even get a couple of apps for free that would cost a few cents in the Google Play Store.

Cost: free

 

Threema(GP/Website)

Threema is probably the best app available for secure encrypted messaging; it works very much like Whatsapp. The servers are in Switzerland. The only downturn is: it’s not open source. But: you can verify that the encryption works correctly. If you just add a contact with his/her Threema ID, the contact appears read. If you sync your phonebook with Threema(your phone number is only transmitted as a hash) and Threema recognizes a contact, it’s getting orange. And if you meet your contact in person and scan his QR-code, the contact finally turns green. This is the most paranoid messaging app I’ve seen.

threema

Cost: 1.60€

 

k-9 Mail(GP/FD)

If you want to send only encrypted emails, this is for you. Together with the APG app, it’s super easy to send encrypted and receive/decrypt emails.

k9mail

Cost: free

 

Built-in Android encryption

With Android 4.x on you can encrypt your whole device. Make sure you chose and remember a good password or PIN.

Cost: free

 

NoteCipher(GP/FD)

Evernote is great for keeping your notes in sync. But if you want to keep them secret, you might want to consider using this app. Every entry is encrypted via sqlcipher with AES 256.

notecipher

Cost: free

 

More stuff

  • Heml.is looks promising but has been under development for quite some time now. Hope to hear more soon.
  • Telegram is another open source messaging app. The encryption only works, when both participants are online, so be careful.
  • Droid-Break has a lot more high quality open source apps

 

GP: Google Play, FD: F-Droid, Pictures from play.google.com

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Liste von Programmen gegen Uberwachung

Posted on 1. Juli 2013 Comments

Alle Programme setzen auf Verschlüsselung und die meisten zusätzlich noch auf Dezentralität, so dass es keinen Betreiber gibt, der ggf. mithören könnte, wenn es keine Ende-zu-Ende Verschlüsselung gibt. Sie sind kostenlos und OpenSource in irgendeiner Art und Weise(außer anders gekennzeichnet).

update: jemand hat hier aufgrund der ganzen #Prism und #Tempora Geschichte eine ziemlich vollständige Liste zusammengestellt: prism-break.org

Sprache

SRTP/ZRTP

 

Text/Chat/Mail

OTR

GPG/OpenPGP

Misc

  • AES Verschlüsselung für SMS: BlackSMS  (iOS, Achtung: nicht OpenSource)

 

Dateiverschlüsselung

 

Cloud

  • owncloud (PHP, MySQL/SQLite + moderner Browser)

 

Browser/Surfen

Tor

Misc

  • i2p (Linux, MacOS, Windows)

 

VPN

 

Social Networks/Microblogging

 

Misc

 

to be continued…

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XMPP/Jabber, VoIP(jingle), Webcam und Remote Desktop auf Dockstar

Posted on 30. April 2011 Comments

Wenn man sich die anderen Beiträge hier anguckt, merkt man, dass ich mich in letzter Zeit ziemlich viel mit XMPP/Jabber, Verschlüsselung und VoIP beschäftige. Leider gab es lange Zeit keine gute Alternative zu Skype aber nach ein paar Stunden testen, meine ich tatsächlich eine Lösung gefunden zu haben: jitsi. Wer das schon länger verfolgt, kennt das Programm vielleicht noch unter dem Namen SIP-Communicator. Inzwischen ist es ein vollwertiger Instant Messenger, der auch ICQ, Windows Live(MSN) und weitere Messenger unterstützt. Mit der Implementierung von jingle gehen jetzt auch Voice Calls und Webcam, grade unter Windows 7 zu Windows XP und Ubuntu 10.04 getestet.

Nun ist man natürlich immer noch abhängig vom Anbieter des XMPP-Servers, allerdings nicht mehr von Red5, welches in Java geschrieben ist und somit wohl eher nicht auf z.B. der Dockstar (->Openfire) läuft. Mit der ebenfalls Webcam und Audio möglich war, s. jabber-server.de/red5 über Spark(Client) und Openfire (Server). Hier also mal eine kleine Auflistung von öffentlichen Jabber-Servern:

Für optimale Privacy kann man natürlich auch einen eigenen Jabber-Server, z.B. ejabberd aufsetzen. Das funktioniert auch mit einer 1GHz ARMEL CPU auf der Dockstar (!)

Ein sehr geiles Feature, nach dem ich überhaupt nicht überhaupt gesucht hatte, ist die Remote-Desktop Funkionlität. Sonst habe ich das immer über das proprietäre logmein.com/hamachi gemacht, aber das gefällt mir natürlich besser:) OTR für’s chatten ist eingebaut und funktioniert auch out-of-the-box mit Pidgin auf der Gegenseite( und damit wohl auch Adium)

update: Die Gespräche sind über ZRTP verschlüsselt

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Pidgin und OTR in einer Datei

Posted on 28. April 2011 Comments

Bei einer Diskussion beim Easterhegg 2011 kamen wir auf die Idee, dass die Leute vielleicht einfacher dazu bewegen wären, Pidgin mit OTR-Verschlüsselung zu installieren, wenn es einfach nur eine Installationsdatei geben würde und man nicht, wie auch z.B. in meinem Blog(engl.), man eine Anleitung dazu schreiben muss. Diese hier ist einfach:

1. Download

2. Draufklicken

  • Pidgin Version: 2.7.11
  • pidgin-otr Version: 3.2.0-1

(Sowohl Pidgin als auch pidgin-otr sind freie Software unter der GPL.)

//edit: Alternativ lohnt sich auch Jitsi, das auch noch Skype(Audio/Webcam) und Remote-Desktop Programme ersetzen kann.

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Establish secure instant messaging connections via jabber and OTR

Posted on 12. April 2011 Comments

//update: even easier: My installer for both messenger and encryption

Instant Messaging is what most of you might know as ICQ, AIM, YIM, Windows Live Messenger(or „MSN“), Skype, Google Talk, etc.

What I’m going to show you is how to install the instant-messenger Pidgin, the encryption extension OTR and create a jabber-account with a provider of your choice. But don’t worry, this is not getting very technical, in fact, it probably takes you less than 5 minutes(!). At the end of the article you’ll find some more explanations and backgrounds, if you’re interested.

Step by step

1. Download Pidgin at http://www.pidgin.im/download (Link for Windows)

2. Download the OTR Pidgin plugin at http://www.cypherpunks.ca/otr/ (Link for Windows)

3. Install Pidgin, just doubleclick on the icon and press next every time you’re asked something. Then install the OTR plugin, same procedure.

4. Create a jabber account, for the beginning https://register.jabber.org/ will do. Just choose a nickname, that might be your real name, a nickname or some letter-number-chaos, just remember it and the password too.

5. Open Pidgin, you’re gonna be asked to create an profile/account. Choose XMPP as protocol. Username is the part in front of @jabber.org at your new jabber-address, so the nickname you chose before. Domain is jabber.org. Leave recource free and enter your password. Click Save.

7. Your buddy-list opens, as you might know it from ICQ or Skype. You can now add buddys via the main menu.

8. Enable OTR by clicking Tools/Plugins in the main menu, then scroll down, until you find Off-the-Records Messaging, make sure it’s checked.

9. As soon as you chat with someome who also has OTR installed, Pidgin creates a pair of keys(only for the first time). As from now on the connection is encrypted. Just make sure, the person you’re talking to, is really the person you think it is.

10. That’s what the verifying function is about. On the right side of a chat window, there is a button with encrypted but not authorized button, click on it and authorize your chat buddy via passphrase, question and answer or by compairing digital fingerprints over a secure connection, e.g. mobile phone or by standing next to each other.

 

Extra Information

Pidgin is a multi platform chat client. This means you can use whatever chat provider you want to, such as ICQ, Windows Live(MSN) or Skype and use just one programm for all of them. Also, OTR works with all of them, but to be completly independent on commercial providers, I chose jabber.

Jabber works a bit like e-mail (decentralized, that is). You have to choose a provider, just like you would choose hotmail.com, googlemail.com, yahoo.com etc for e-mail. There a quite a few providers, for example the Chaos Computer Club in Germany or even German Universities. Since most jabber software is free software you might even want set up your very own jabber server in your basement like me.

OTR has a pretty good encryption. The big advantage is the encryption from end to end, so unless the attacker is in control over your computer, no one can see what you’re writing. Plus, it’s plausible deniable, see Plausible Deniability at wikipedia

Jabber, or rather the protocol XMPP is used by various big companies such as Google(google talk) or Facebook(facebook chat). You just hardly ever get to know what’s behind a system.

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IPv6 Privacy extensions Ubuntu 10.04

Posted on 15. Januar 2011 Comments

If not already happened, add the following to /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules:

SUBSYSTEM=="net", ACTION=="add", DRIVERS=="?*",
ATTR{dev_id}=="0x0", ATTR{type}=="1", KERNEL=="eth*",
RUN+="sysctl net.ipv6.conf.%k.use_tempaddr=2"
SUBSYSTEM=="net", ACTION=="add", DRIVERS=="?*",
ATTR{dev_id}=="0x0", ATTR{type}=="1", KERNEL=="wlan*",
RUN+="sysctl net.ipv6.conf.%k.use_tempaddr=2"

Usually this happens when installing miredo or similar IPv6 tunneling software, but you might want to double-check it. Also, check if the eth* and wlan* fit your ethernet/wifi devices.

btw, unfortunately Android and I-Phone Devices don’t have this, which causes quite a bit privacy concerns, see heise.de on IPv6 on Smartphones for more information (German)

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iodine – free wifi hotspots mit IPv4 ueber DNS und Dockstar

Posted on 5. Dezember 2010 Comments

Jeder kennt das Problem, das man am Gate am Flughafen sitzt oder im ICE und es gibt einen W-LAN Hotspot, nur leider muss man dafür zahlen…In Australien gab es an jeder Ecke Paid HotSpots(häufig Global Gossip), zu horrenden Preisen und mit einer unverschämt langsamen Verbindung.

Nun hab ich grade eine Lösung für solche bzw. die meisten solcher unangenehmen Anbieter gefunden: iodine

Dieses kleine Programm sendet alle Pakete über Port 53, also DNS, welches die meisten Firewalls durchlassen, testen kann man das mit folgendem Befehl oder mit dig:

$ ping repat.de
PING repat.de (212.12.54.159) 56(84) bytes of data.

Wenn sich also der Name in eine IP-Adresse auflöst, dann sollte das hier prinzipiell möglich sein.

Eine kleine Anleitung, da ich hier nicht alles aufschreiben kann, was gemacht wurde: Als erstes muss eine Subdomain eingerichtet und DNS richtig konfiguriert werden für die Domain, dazu braucht man vollen Zugriff. Es ist mit einer dyndns Adresse unseres Wissens nicht möglich, s. dazu das README .

Dann kann man auf der Dockstar, einem kleinen Homeserver, oder auch auf jedem beliegen Server, auf den man Root-Zugriff hat, den iodine-server starten :

iodined -P password 192.168.3.123 meine.dyndns.tld

Auf dem Client jetzt die /etc/default/iodine anpassen:

# Default settings for iodine. This file is sourced from
# /etc/init.d/iodined
START_IODINED="false"
IODINED_ARGS="192.168.3 tunnel.domain.tld"
IODINED_PASSWORD="Passwd"

Falls man die Dockstar benutzt, muss man nur noch Port 53 auf die Dockstar IP im Router forwarden und den Client starten:

sudo iodine -f tunnel.domain.tld

tunnel.domain.tld ist die subdomain, die von der Domain für meine dyndns Adresse eingerichtet ist.

Voila, kostenloses Internet überall:)

//update

Geschwindigkeitsoptimierer:

  • Bilder ausstellen
  • Einen User-Agent von mobilen Geräten/Smartphones benutzen(z.B. mit User Agent Switcher als Firefox-Plugin)
  • Opera Turbo aktivieren beim Opera Browser(Website wird von Opera Servern angefragt, komprimiert, dir zugesendet und dort wieder entpackt, also quasi ein Proxy)
  • lynx als textbasierten Browser

Es gibt auch noch eine ICMP Version: ICMPTX

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Cool things to do with ssh and Linux

Posted on 10. Mai 2010 Comments

Ich habe mich in den letzten paar Tagen mal mit SSH auseinandergesetzt und folgende „Projekte“ sind entstanden:

1. Webcamübertragung

2. VNC, also Remote Desktop Steuerung

3. Steuerung von mp3playern/Musik generell

1. Wie schon im anderen Artikel beschrieben, nutzt man hier das /dev/videoX – Device, welches – im Normalfall – eine Webcam enthalten sollte. Drauf achten, dass es nicht z.B. TV-Karte ist. Einige Tips zum Einrichten der Webcam gibt es hier

Um nicht potentiell seinen Webcam Stream anderen zugänglich zu machen, kann man also einen SSH Tunnel nutzen. Dazu muss zum WebcamPC mit einem Client mit folgendem Befehl ein Tunnel erstellt werden:

ssh -L 9091:localhost:9091 user@host

Natürlich kann man hier jeden beliebigen Port nehmen. Wenn man schonmal über SSH verbunden ist, kann man hier auch gleich den VLC Stream starten:

vlc v4l2:// :v4l2-dev=/dev/video0 :v4l2-adev=/dev/dsp :v4l2-standard=0 :sout="#transcode{vcodec=mp4v,vb=640,scale=0.9,acodec=mpga,ab=128, channels=2}:duplicate{dst=std{access=http,mux=ts,dst=localhost:9091}}"

Dieser ganze Kram gibt einen VCL Stream mit dem V4L2Framework aus und zwar mit der Ausflösung 640 und einer grösse von 0.9. Guckt euch die VLC Seite zu Streaming an:

Jetzt braucht man nur noch einen geeigneten Client um das alles anzugucken…wie wärs mit VLC? Also:

vlc http://localhost:9091

Fertig ist der Stream:) Das hab ich mir natürlich nicht komplett alleine zusammengebastelt also danke an Ben von MoBlog.

Wenn es hier Probleme mit der Webcam gibt, guckt doch einfach mal einen Beitrag tiefer😉

2. Ok, selbes Spiel hier, nehmen wir mal den Port 5900 für VNC, also Tunnel erstellen:

ssh -L 5900:localhost:5900 user@host

Selbes Spiel, jetzt sind wir schonmal da, starten wir doch x0vncserver(evtl über -PasswordFile ein Passwort angeben, lässt sich mit vncserver anlegen). Dann nur noch mit einem VNC Client auf localhost:0 connecten und das wars schon. Alternativ kann man natürlich auch :1 oder :2 connecten, jenachdem welchen Server man startet, dazu gibt es eine gute Seite aus dem Ubuntu Wiki: http://wiki.ubuntuusers.de/VNC

3. Ok, dieser Teil hat etwas länger gedauert. Ich wollte also über SSH, z.B. über ein Android/Iphone-Handy oder über einen anderen Rechner einen vollwertigen MP3/OGG-Player haben. VLC geht natürlich wieder über eine Standard SSH Verbindung:

ssh user@host
vlc -I ncurses

Irgendwie war ich damit aber nicht so zufrieden, also hab ich mal weiter gegoogelt und habe mp3blaster und orpheus gefunden. Beide eigentlich ganz zufriedenstellend, nur ist bei mp3blaster die Funktion „Select Files“ auf F1 gelegt und das ruft im gnome-terminal nunmal die Hilfe aus-.- Das lässt sich bestimmt umstellen, aber mit orpheus war ich eigentlich ganz zufrieden, also hab ich den genommen.

Alternative: audacious2 mit audtty, da gibt es nur ein kleines Problem mit d-bus. Man muss dann ein kleines Script ausführen und wenn ich über WOL den Rechner anmache, muss ich – soweit ich das verstanden habe – am eigentlichen Rechner sitzen, und das ist nunmal nicht der Fall und nervt. Ausserdem hat es bei mir nur einmal funktioniert. Klar, hier geht auch mplayer/mpd etc.

http://www.videolan.org/doc/streaming-howto/en/streaming-howto-en.html

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