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OpenCV Examples mit Ubuntu 12.04

Posted on 6. November 2013 Comments

Um mir OpenCV erstmal ein bisschen anzuschauen habe ich diese Anleitung befolgt und erstmal meine eingebaute Webcam(/dev/video0) benutzt.

sudo apt-get install build-essential libavformat-dev ffmpeg libcv2.3 libcvaux2.3 libhighgui2.3 python-opencv opencv-doc libcv-dev libcvaux-dev libhighgui-dev

Als Beispielprogramm habe ich mir facedetection ausgesucht. Mithilfe dieser Anleitung habe ich den Befehl gefunden, um die Ausgabe zu testen:

cp -r /usr/share/doc/opencv-doc/examples .
cd examples/c
gunzip facedetect.cpp.gz
sh build_all.sh

Zum Starten benötigt man dann noch die XML Datei /usr/share/opencv/haarcascades/haarcascade_frontalface_alt.xml. Der Befehl lautet also:

$ ./facedetect --cascade="/usr/share/opencv/haarcascades/haarcascade_frontalface_alt.xml"

Damit öffnet er das Device /dev/video0. Man kann auch als weiteres Argument ein Bild mit angeben:

$ ./facedetect --cascade="/usr/share/opencv/haarcascades/haarcascade_frontalface_alt.xml" lena.jpg

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MySQL Verbindungen in C++ mit mysqlpp

Posted on 6. November 2013 Comments

MySQL Server und Header installieren:

sudo apt-get install mysql-server  libmysqlclient-dev libmysql++-dev

In Eclipse C++-Projekt anlegen, Rechtsklick auf das Projekt:

Properties>C/C++-Build>Settings>Tool Settings>GCC C++ Compiler>Includes
Dort die Pfade /usr/include/mysql und /usr/include/mysql++ als Include paths eintragen.

cpp_mysql1

 

Weiter unten unter GCC C++ Linker>Libraries>Libraries „mysqlpp“ eintragen und unter Library search paths ebenfalls /usr/include/mysql und /usr/include/mysql++.

cpp_mysql2

 

Unter Miscellaneous dann noch bei Other objects die Datei /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libmysqlclient.so angeben:

cpp_mysql3

 

Beispieldatei: mysqlpptest.cpp

 

Credits: C++ with a shot of MySQL on Ubuntu 10.10

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ActiveMQ mit C++ und Eclipse

Posted on 6. November 2013 Comments

Vorraussetzungen

Vorbereitung

sudo apt-get update && apt-get upgrade && apt-get install build-essential autoconf libaprutil1-dev libapr1-dev

cd ~/Development

wget http://mirror.softaculous.com/apache/activemq/activemq-cpp/source/activemq-cpp-library-3.4.5-src.tar.gz

tar -xvzf activemq-cpp-library-3.4.5-src.tar.gz

cd activemq-cpp-library-3.4.5-src

./configure

make

ActiveMQ-CPP

Dann mit sudo make install auf dem lokalen Rechner installieren. Damit befinden sich dann die .so-Dateien in /usr/local/lib.

In Eclipse

  1. Neu -> C++ Project
  2. Rechtsklick Projekt -> Properties
  3. C/C++ -> Build -> Settings -> GCC C++ Compiler -> Includes
  4. Unter include paths Pfad von ActiveMQ-CPP: /home/user/workspace/activemq-cpp-3.4.5/activemq-cpp/src/main hinzufügen oder anpassen
  5. Dort auch Pfad von APR hinzufügen: /usr/include/apr-1.0
  6. Die beiden auch beim Linker als library search path hinzufügen oder anpassen
  7. Als shared Object beim Linker /usr/local/lib/libactivemq-cpp.so hinzufügen

Beispiele

Die Projekte unter activemq-cpp-3.4.5/activemy-cpp/src/examples lassen sich jetzt kompilieren, allerdings kommt beim starten folgende Fehlermeldung:

./activeMQProducer: error while loading shared libraries: libactivemq-cpp.so.14: 
cannot open shared object file: No such file or directory

Der Fehler lässt sich mit folgendem Befehl beheben(credit):

export LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/lib:${LD_LIBRARY_PATH}

Diesen Artikel hatte ich bereits vor einem Jahr(Ende 2012) geschrieben. Vielleicht gibt es neue Versionen der benutzen Software.

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Update to the latest scala version with Ubuntu 12.04 Precise Pangolin

Posted on 7. Oktober 2013 Comments

Basically the wiki at summercode.com says it all, go to (or wget) the latest version at http://www.scala-lang.org/download and untar it. Then move the folder to /usr/share/scala. Then link the address of the new binaries to the old binaries in /usr/bin. The main problem here is that you have to delete them first so I just want to add this little piece of shellscript(including the instructions from the tutorial mentioned above):

$ wget http://www.scala-lang.org/files/archive/scala-2.10.3.tgz
$ tar zxf scala-2.10.3.tgz
$ sudo mv scala-2.10.3 /usr/share/scalasudo rm /usr/bin/scala
$ sudo rm /usr/bin/scalac
$ sudo rm /usr/bin/fsc
$ sudo rm /usr/bin/sbaz
$ sudo rm /usr/bin/sbaz-setup
$ sudo rm /usr/bin/scaladoc
$ sudo rm /usr/bin/scalap
$ sudo ln -s /usr/share/scala/bin/scala /usr/bin/scala
$ sudo ln -s /usr/share/scala/bin/scalac /usr/bin/scalac
$ sudo ln -s /usr/share/scala/bin/fsc /usr/bin/fsc
$ sudo ln -s /usr/share/scala/bin/sbaz /usr/bin/sbaz
$ sudo ln -s /usr/share/scala/bin/sbaz-setup /usr/bin/sbaz-setup
$ sudo ln -s /usr/share/scala/bin/scaladoc /usr/bin/scaladoc
$ sudo ln -s /usr/share/scala/bin/scalap /usr/bin/scalap

Or download the file here: update-scala.sh (github clone)

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crond mit busybox auf einem nook simple touch

Posted on 9. August 2013 Comments

Ich habe einen Nook gemäß den Anleitungen von nookdevs.org gerootet. Danach ist busybox, eine Sammlung von Unix-Tools, verfügbar(update: falls nicht: nachinstallieren). Eines dieser Tools ist der Scheduler cron, mit dem sich regelmässig Tasks ausführen lassen. Ich setzt hier vorraus, dass das Android SDK/ADT installiert ist und ihr root-Zugriff über USB habt.

$ adb shell

# cd /system/bin

Unter /system/bin habe ich ein paar Skripte hinterlegt mit denen er Crons starten und beenden kann. Die Zeit ist wichtig, damit er das auch zu eurer Zeit ausführt, nicht  UTC oder wie auch immer.

#cat startcron
export TZ=Europe/Berlin
busybox crond -f -c /data/cron &

Die verschiedenen Crondienste stehen in der Datei /data/cron/root. Damit ich nicht immer diesen langen Befehl aufrufen muss gibt es dafür ebenfalls ein Shortcut dafür.

#cat editcron
busybox vi /data/cron/root

Zum Beenden benutze ich ganz einfach brutal den killall-Befehl

#cat killcron
busybox killall crond

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parallel-ssh mit perl

Posted on 9. August 2013 Comments

Es gibt ja das Programm parallel-ssh auf googlecode und auch in diversen Repositories, z.B. für Ubuntu. Ich habe allerdings dieses simple Perl Skript geschrieben um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen. Da ich das über Webmin für ein bestimmtes Subnetz benutzen möchte, habe ich es konfigurierbar gehalten und das letzte Octect einer IP angegeben. Dabei ist mein Ziel hier gewesen, mich mit dem PublicKey-Verfahren anzumelden und eine bestimmte Datei oder einen Befehl auszuführen.

#!/bin/perl
$begin  = shift @ARGV;
$end    = shift @ARGV;

# if only one parameter given, only that IP will be used in the for-loop
if ($end == "") {
  $end = $begin;
}

# check if valid IPv4 address
if ($begin > $end || $begin > 255 || $end > 255 || $begin < 0 || $end < 0) {
  die "Die erste Zahl muss groesser als die zweite Zahl sein und muss eine Zahl zwischen 0 und 255 sein.\n ";
}

for (my $i = $begin; $i <= $end; $i++) {
  $bastelstring = "ssh user\@1.2.3." . $i . " befehl";
  $return = `$bastelstring`;
  print $return . "\n";
}

 

Alternativ kann man auch z.B. fest konfiguriert ein Array definieren:

 

@IPs = ("192.168.1.2", "192.168.1.3", "192.168.1.4");

foreach $IP(@IPs) {
  $bastelstring = "ssh user\@" . $IP . " befehl";
  $return = `$bastelstring`;
  print $return . "\n";
}

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Grub installieren ohne Linux mit Wechsel der Startreihenfolge unter Windows

Posted on 9. August 2013 Comments

GRUB ist ein Bootloader, der häufig für Linuxsysteme zum Einsatz kommt. Besonders praktisch ist er für Dual-Boot Systeme, wenn man z.B. noch die Windows Installation für ein paar Programme braucht und sonst auf Linux arbeitet oder auch andersherum, kann man beim Start des Computers auswählen, welches System starten soll. Oder unterschiedliche Linux Distributionen. Oder oder oder…halt auch 2 Windows Installationen. Dafür braucht es allerdings kein Linux, da man GRUB natürlich auch ohne ein Linux läuft.

In diesem Beispiel habe ich erst Windows XP und Windows 7 installiert. Wie das geht, ohne dass die beiden sich in die Quere kommen, habe ich in einem anderen Blog-Eintrag geschrieben. Diese Anleitung geht davon aus, dass XP und 7 bereits installiert sind.

1. Linux Live CD downloaden.

Ich habe Ubuntu genommen, die Live-CD bekommt man auf der Website. Einfach starten und den Live Modus auswählen.

 

2. GRUB 2 deinstallieren

Für dieses Beispiel werde ich GRUB 1/GRUB Legacy verwenden. Es basiert auf einer simplen Textdatei, die übersichtlich und gut editierbar ist.

sudo apt-get remove grub*

3. GRUB 1 installieren

sudo apt-get install grub

4. ext2 Partition erstellen

gparted aus dem Startmenü wählen. Bei der Installation von Windows XP und Windows 7 habe ich so viel Platz gelassen, dass man hinter den beiden Partitionen noch eine z.B. 256MB große Partition erstellen kann, aufgrund der verfügbaren Windows Tools zum Lesen bzw. Schreiben von Linux Partionen nehme ich hier ext2. Ist die Partition erstellt, gebe ich dieser Partition das boot-flag.

 

5. GRUB auf dieser Partition installieren

Erstmal die neu erstellte Partition mounten. Nach Windows XP(/dev/sda1) und Windows 7(/dev/sda2) ist das hier logischerweise /dev/sda3. Gemountet wird sie hier z.B. nach /mnt.

sudo mount /dev/sda3 /mnt

Jetzt kommt die eigentliche Installation, die GRUB in den MBR schreibt und damit Windows 7 dort überschreibt. Das root-directory flag gibt an, wohin GRUB die Dateien schiebt. /dev/sda ist das Gerät(!) auf dem der MBR geschrieben wird, hier also nicht die Partition angeben!

sudo grub-install --root-directory=/mnt /dev/sda

Fertig 🙂 Jetzt muss man nur noch die Datei /mnt/boot/grub/menu.lst erstellen. Man kann sich eine default Variante erstellen mit folgendem Befehl

sudo update-grub

Ihr findet dann in /boot/grub/menu.lst eine Vorlage, die man erstmal 1:1 kopieren kann in /mnt/boot/grub/menu.lst.

Um Windows XP und Windows 7 nebeneinander zu booten muss man wie im letzten Blog Artikel erklärt die hidden Flags setzen. Für Sicherungen, bei denen man ganze Festplatten sichert ist es aber nötig die hidden flags beide zu entfernen. Hierfür habe ich mir einen Dummy Eintrag gebastelt, der an dritter Stelle steht. Den Kernel gibt es natürlich auf meiner Installation nicht und sollte man versuchen diesen Eintrag zu starten gibt er eine Fehlermeldung aus. Beim Start von Windows XP muss man jeweils Windows 7 ausblenden und anders herum. Meine menu.lst sieht(im relevanten Teil)  so aus:

title        WindowsXP
hide        (hd0,1)
unhide        (hd0,0)
root        (hd0,0)
makeactive
savedefault
chainloader    +1

title        Windows7
hide        (hd0,0)
unhide        (hd0,1)
root        (hd0,1)
makeactive
savedefault
chainloader    +1

title        Dummy
unhide        (hd0,0)
unhide        (hd0,1)
root        (hd0,0)
kernel        /boot/memtest86+.bin

 

Natürlich gibt es hier auch die Möglichkeit neue Einträge im GRUB hinzuzufügen. Wenn man die User aussperren möchte, legt man also ein Passwort fest. Dies am besten nicht im Klartext; Grub bietet hier allerdings nur MD5 an.

Benutzt z.B. dieses Perl Skript von mir um euer Passwort lokal in einen MD5 Hash umzuwandeln.

Dann kommt einfach dieser Eintrag hinzu

password --md5 $1$MD5HASH

6. Wechsel zwischen Windows XP und Windows 7 als default Eintrag.

Für das Umschalten zwischen Windows Installationen habe ich 2 Batchdateien erstellt: bootwinxp.bat und bootwin7.bat. Beide befinden sich in C:\Windows\system32, also im PATH. Wie man ext2 zum Schreibenrechten mountet erfahrt ihr in meinem anderen Blog-Eintrag. Ich gehe einfach mal davon aus, dass die eben erstellte GRUB-Partition auf X:\ gemountet ist. Der Einfachheit halber mache ich dort keine komplizierten Textersetzungsbefehle sondern erstelle einfach eine menu.xp und eine menu.7 Datei auf dieser Partition. Diese enthalten entweder einen anderen Wert für default in menu.lst oder eine andere Reihenfolge, d.h. jeweils Windows XP oder Windows 7 steht zuerst in der Datei(default ist standardmässig auf 0). Diese beiden Dateien überschreiben dann mit

COPY X:\boot\grub\menu.xp X:\boot\grub\menu.lst

bzw.

COPY X:\boot\grub\menu.7 X:\boot\grub\menu.lst

in bootxp.bat bzw. boot7.bat einfach nur die aktuelle menu.lst und beim nächsten Bootvorgang wird dann das jeweilige Betriebsystem gebootet. Wenn man mehrere Rechner verwaltet, kann man diese Batch Datei z.B. auch über SSH aufrufen.

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Windows PCs mit Linux Server herunterfahren

Posted on 12. April 2013 Comments

Das Hochfahren von PCs ist von jeder Platform aus eigentlich ziemlich einfach. Wenn das BIOS WakeOnLAN unterstützt bzw. überhaupt vorhanden ist(der Raspberry Pi hat z.B. keins), dann kann mit einem beliebigen Programm von jedem Betriebssystem so ein Aufweck-Paket geschickt werden.

Herunterfahren gestaltet sich da schon schwieriger, weil es dort natürlich keinen Standard gibt. Gerade um eine große Menge an Computern runterzufahren ist natürlich so eine Batch Lösung ganz angenehm. Das Problem ist nur, dass wir keine Windows-Server haben. Die meisten laufen unter irgendeiner Art von SuSE. Für einen remote shutdown gibt es das Programm PowerOff von Jorgen Bosman. Das Programm wird nicht mehr weiterentwickelt, funktioniert aber für WindowsXP noch wunderbar. Es gibt sogar eine Online Dokumentation. Wie allgemein bekannt sein dürfte, können Windows Programme unter Linux mit wine ausgeführt werden. Dazu wird allerdings meistens eine GUI gestartet, was sich natürlich in einem Bash-Script, welches z.B. über einen cronjob gestartet wird ziemlich unpraktisch ist. Obwohl das Program auch über Kommandozeile steuerbar ist, öffnet sich trotzdem irgendwie eine GUI. Um das zu vermeiden kann man dann das Programm wineconsole nehmen. Damit es zu keiner Fehlermeldung kommt habe ich in dem Skript, welches den PC-Pool herunterfährt nicht den Standard Display genommen sondern vorher durch ein export DISPLAY:=1 auf einen virtuellen Display umgeleitet. Für den virtuellen Display sorgt das Programm Xvfb. Damit dieses einen Display mit der Nummer 1 startet, gibt man einfach den Befehl Xvfb :1 & ein. Der muss natürlich nur einmal gestartet werden, nicht in jedem Skript neu.
Der Befehl für das Herunterfahren eines PCs mit der IP 192.168.1.10 ist:

wineconsole /usr/local/bin/pwo.exe -quiet poweroff -warn -warntime 1 -msg „Shutdown initiated“ -force -nocancel -password yourPWhere -remote 192.168.1.10

Wie man sieht habe ich die PowerOff Binary in /usr/local/bin verschoben, zeige keine ErrorMessage an, warne nur für 1 Sekunde mit dem Hinweis „Shutdown initiated“, das Abbrechen ist deaktiviert(ist in 1 Sekunde auch quasi unmöglich). Das Herunterfahren ist als Service auf dem entsprechenden Windows-Kisten installiert und braucht ein Passwort(„yourPWhere“). Dahinter dann noch die enstprechende IP-Adresse.

Um die eventuell noch an den Rechnern sitzenden User zu warnen, verwende ich folgenden Befehl:

wineconsole /usr/local/bin/pwo.exe -quiet no_action -warn -warntime 300 -msg “ Dieser Computer wird in 5 Minuten abgeschaltet. Bitte alle Anwendungen schliessen und abmelden! “ -force -nocancel -password yourPWhere -remote 192.168.1.10

Wie man hier sieht, führe ich aufgrund des no_action Schalters nichts direkt aus, sondern warne nur.

Nach ein paar Durchläufen führt das bei mir anscheinend zu irgendeiner Art von Speicherüberlauf, deswegen kill ich den Xvfb-Prozess über einen cronjob einmal am Tag und starte ihn neu.

Nützlich könnte auch dieser Artikel von mir sein, in dem ich beschriebe wie man mit einem einfachen Perl-Skript Cronjobs ein und anschaltet. Am Wochenende sind z.B. bei uns die Computer sowieso aus. Außerdem habe ich schonmal darüber gebloggt, wie man feststellt ob Computer einer bestimmten IP-Range online sind, indem man alle mal anpingt.

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Automatisches Ausloggen im Kiosk Modus bei Inaktivitaet mithilfe von xscreensaver

Posted on 11. April 2013 Comments

Das Problem bei Rechnern im Kiosk Modus ist, dass die Benutzer sich manchmal nicht ausloggen und so prinzipiell jeder, der sich als nächstes an den Rechner setzt einfach diverse Accounts übernehmen kann, weil z.B. die Cookies noch vorhanden sind. Dieser Artikel basiert auf dem vorherigen Raspberry Pi als Kiosk mit resourcenschonendem Browser und VESA Mount. Da dieser Brower sich neu startet, wenn der Prozess mit 5 Sekunden Pause nicht läuft, kann man ihn einfach killen.

Zur Messen der Inaktivität haben sich die Leute vom xscreensaver-Projekt schon genug Gedanken gemacht, also möchte ich das hier nutzen, statt etwas eigenes zu schrieben oder timeoutd zu nutzen. Die Timeout Zeit setzt man in ~/.xscreensaver.

In den man-pages von xscreensaver-command findet man folgendes Perl-Skript. Ich habe es ein bisschen meinen Anforderungen angepasst. Perl muss natürlich vorher installiert werden.

sudo apt-get install perl

Es piped in der Variable IN den Befehl xscreensaver-command -watch, welcher den xscreensaver beobachtet. Sollte dort nun also die Meldung BLANK(Bildschirmschoner geht an) oder LOCK(Bildschirmschoner lockt) auftauchen(passiert nach der eben definierten Zeit), dann deaktiviert er ihn sofort wieder, killt den Browser und setzt ein flag. Das wiederrum löst UNBLANK aus(Bildschirmschoner geht aus) und das flag wird zurückgesetzt, da er sonst im nächsten Schleifendurchlauf sofort wieder den Browser killen würde. Durch das Skript aus dem eben genannten Artikel prüft der Rechner sowieso, ob der Browser läuft und wenn nicht, startet den Prozess. Damit wird nach spätestens 5 Sekunden der Browser neu gestartet und man muss ihn hier nicht starten. Die Datei habe ich xscreensaver-command.pl genannt, nach /usr/local/bin geschoben und in den Autostart in .xsession eingetragen.

Code (Download)

 

my $blanked = 0;
open (IN, "xscreensaver-command -watch  |");
while(<IN>) {
        if (m/^(BLANK|LOCK)/) {
                if (!$blanked) {
                        # Schliesse Browser
                        # Starte Browser neu
                        print "Deaktiviere xscreensaver...\n";
                        system "xscreensaver-command -deactivate";
                        print "Beende Browser...\n";
                        system "killall browser-repat";
                        print "In 5 Sekunden wird der Browser neu gestartet";
                        $blanked = 1;
                 }
        } elsif (m/^UNBLANK/) {
                $blanked = 0;
        }
}

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Raspberry Pi als Kiosk mit resourcenschonendem Browser und VESA Mount

Posted on 22. März 2013 Comments

Auf der Arbeit sollte ich einen Raspberry Pi zu einem reinen Service-PC im Kiosk-Modus umwandeln. Dafür habe ich ein VESA kompatibles Gehäuse auf ebay gekauft, das man hinten an den Monitor schrauben kann. Über einen DVI-HDMI Adapter wird das Bild ausgeliefert, dazu noch eine Maus und Tastatur über USB und ein Netzwerkkabel. Anleitungen wie man Raspbian installiert gibt es schon genügend, also überspringe ich mal den ganzen Installations- und Konfigurationspart. An Browsern habe ich Chromium aufgrund des eingebauten Kiosk Modus ausprobiert und dann noch Midori, weil der vorinstalliert ist. Chromium hat schlicht zu viele Resourcen gefressen und Midori hat nicht das geboten, was ich wollte. Ich wollte einen Browser, der absolut idiotensicher nur diese eine Seite anzeigt, kein Adressfeld, kein Quelltext ansehen o.ä.Ich stieß dann irgendwann auf den kiosk-browser von Peter Schultz auf github. Im Grunde sind es nurIMG_20130322_155429

ein paar Zeilen C-Code, die ein Fenster mit GTK+ öffnet und darin ein WebKit-Widget lädt. Das ist übrigens dasselbe Framwork, das auch Chromium benutzt. Zusätzlich hat er noch 2 Signale auf Tasten auf dem Keyboard gemappt, eins für Aktualisieren(F5) und eins um den Vollbildmodus zu verlassenn(F11). Das Aktualisieren habe ich drin behalten, aber da ich keine Notwendigkeit sehe, den Vollbildmodus zu verlassen, diese Zeile Code einfach auskommentiert.
Dann habe ich natürlich noch die Standardwebsite geändert. Mit nodm(s.u.) machte er trotzdem Proleme also habe ich noch folgende Zeilen hinzugefügt um das Bild immer mittig zu halten und in der Größe meines Bildschirms darzustellen:

gtk_window_set_default_size(GTK_WINDOW(window), 1280, 1024);
gtk_window_set_position(GTK_WINDOW(window),GTK_WIN_POS_CENTER_ALWAYS);

Den vollen Quelltext findet ihr hier: browser-repat.c und aktuelle Versionen zuerst auf GitHub.

Auch die Makedatei hat bei mir nicht funktioniert, ich habe ein Haufen Fehler nach diesem Schema bekommen:

undefined reference to `gtk_XXX

Stattdessen funktionierte bei mir dieser Befehl:

gcc -o browser browser.c $(pkg-config --libs --cflags gtk+-2.0 webkit-1.0)

Schlussendlich habe ich noch xorg und nodm installiert um lightdm bzw. lxde (wegen den ganzen Tastenkombinationen) los zu werden. Dabei habe ich diese Anleitung von nexxylove befolgt.

Die browser-Datei wandert in /usr/local/bin und in ~/.xsession steht nur:

#!/bin/bash
/usr/local/bin/browser

Dann wird noch in /etc/X11/default-display-manager statt /usr/sbin/lightdm einfach /usr/sbin/nodm  eingetragen und in /etc/default/nodm der Wert NODM_ENABLED auf true gesetzt.

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