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Anleitung: Produkte bei eBay über API mit PHP SDK listen – Teil 3: Keys, Sandbox und AddFixedPriceItem

Posted on 13. Oktober 2014 Comments

Dieser Blog Post ist Teil der Reihe Produkte bei eBay listen.


3.1/3.2. Keys und Sandbox

Um die Beispiele von dts ausführen zu können muss man sich am eBay Developer Program anmelden. Man kann hier nicht seinen normalen eBay Account benutzen. Nach der Anmeldung kann man sich jeweils eine DEVID, AppID und CertID für Sandbox und Production erstellen. Erstmal ist es sicher sinnvoll Sandbox Keys zu erstellen. Anschließend musst man sich noch einen User Token generieren lassen. Die mit den Sandbox Keys eingestellten Angebote wird man später unter sandbox.ebay.com bzw. in der deutschen Version finden.

3.3. Vorbereitung des SDK

Abhängigkeiten installieren:

git clone https://github.com/davidtsadler/ebay-sdk-examples.git
curl -sS https://getcomposer.org/installer | php
php composer.phar install

Jetzt müssen nur noch die eben erstellen Keys und der Usertoken in die configuration.php eingetragen werden. Das eigentliche SDK befindet sich in vendor/dts, man muss also nichts anderes von GitHub herunterladen.

3.4. AddFixedPriceItem

Die benötigten Dateien befindet sich im Ordner large-merchant-services, für das Hinzufügen von Artikel wird die 02-add-fixed-price-item.php gebraucht. Sie ist relativ gut verständlich geschrieben. Man sollte darauf achten, dass in den Variablen $exchangeService und $transferService die Sandbox Keys benutzt werden:

'authToken' => $config['sandbox']['userToken'],
'sandbox' => true

Man kann diese Datei mehr oder weniger so benutzen. Sie wird eine .gz-gezippte Datei namens AddFixedPriceItem.xml.gz aus demselben Ordner hochladen. Wenn die .xml-Datei bzw. .gz-Datei wie in Teil 1 und 2 beschrieben erstellt ist und im selben Ordner liegt, kann diese .php-Datei einfach ausgeführt werden. Das Hochladen bzw. Verarbeiten seitens eBay kann eine ganze Weile dauern. Es wird auf jeden Fall eine .xml-Datei gezippt zurückkommen. In ihr findet man ggf. Fehlermeldungen, Warnings und was das Erstellen gekostet hat. In der Sandbox ist dies natürlich kostenlos, es werden 0.0 € berechnet. Es ist deshalb, vor allem bei größeren Tests, wichtig noch einmal die Keys zu überprüfen, so dass nicht ungewollt Kosten entstehen. Möchte man irgendwann umstellen, sehen die beiden Variablen oben folgendermaßen aus:

'authToken' => $config['production']['userToken'],
'sandbox' => false

Außerdem müssen dann in der configuration.php die entsprechenden keys bzw. ein neuer Usertoken für die Production Keys eingetragen sein.

Wird die Datei ausgeführt, die AddFixedPriceItem.xml.gz liegt aber nicht im gleichen Verzeichnis oder wird das Hochladen abgebrochen ist trotzdem ein Job erstellt. Ein weiterer Job des Typs AddFixedPriceItem ist nicht möglich und so muss erst der Job abgebrochen werden. Zu diesen und weiteren nützlichen API, siehe Teil 4.

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Anleitung: Produkte bei eBay über API mit PHP SDK listen – Teil 2: XML Dateien mit PHP erstellen

Posted on 10. Oktober 2014 Comments

Dieser Blog Post ist Teil der Reihe Produkte bei eBay listen.


2.1. XMLWriter

Für das Schreiben von XML in PHP wird hier die XMLWriter Klasse verwendet, sie sollte eigentlich überall vorhanden sein. Als erstes wird ein Objekt erstellt.

$writer = new XMLWriter();

Mit dem folgenden Code kann man zwischen Ausgabe im Browser/auf der Konsole und dem Schreiben in eine .xml-Datei hin- und herschalten.

if ($DEBUG) {
$writer->openURI('php://output');
} else {
$filename = 'AddFixedPriceItem.xml';
touch($filename);
$writer->openURI($filename);
}

Der XMLWriter macht allerdings keine Absätze und so würden die folgende Anweisungen alles in eine Zeile schreiben. Prinzipiell ist das natürlich erstmal nicht unbedingt ein Problem. Allerdings wird eBay die Datei ab einer bestimmten Zeilenlänge nicht mehr akzeptieren, (wahrscheinlich) da die Zeilenanzahl ein Kriterium für die maximale Größe von BulkDataExchangeRequests sind.

$writer->setIndent(true);

Bevor die Elemente geschrieben werden, wird erst einmal das Dokument mit Version und Encoding begonnen.

$writer->startDocument('1.0', 'UTF-8');

Ergebnis:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>

Ab jetzt können beliebig Elemente geschrieben werden. Übergeordnete Elemente können mit den folgenden Befehlen geöffnet und geschlossen werden. Dabei ist beim Schließen der Name egal, es zählt die Reihenfolge. Gerade in Schleifen sollte man hier also genau hinsehen.

$writer->startElement('BulkDataExchangeRequests');
...
$writer->endElement();

Ergebnis:

<BulkDataExchangeRequest>
...
</BulkDataExchangeRequest>

Soll ein Element mit einem Wert geschrieben werden wird der folgende Befehl verwendet

$writer->writeElement('SiteID', '77');

Ergebnis

<SiteID>77</SiteID>

Nun gibt es noch den seltenen Fall, dass in einem Tag noch ein Attribut vorhanden ist. Dies wird folgendermaßen realisiert:

$writer->startElement('ShippingServiceCost');
$writer->writeAttribute('currency', 'EUR');
$writer->text('0.0');
$writer->endElement();

Ergebnis:

<ShippingServiceCost currency="EUR">0.0</ShippingServiceCost>

Zuletzt sollte das Dokument noch geschlossen und der Puffer geschrieben (entweder in die Ausgabe oder in die Datei) werden:

$writer->endDocument();
$writer->flush();

2.2. Dateien zippen

In den Beispielen, die in Teil 3 benutzt werden, wird die .xml-Datei noch komprimiert, bevor sie hochgeladen wird. Dies kann mit dem folgenden Snippet umgesetzt werden.

if (!$DEBUG) {
$gzfile = $filename . ".gz";
$fp = gzopen($gzfile, 'w9');
gzwrite($fp, file_get_contents($filename));
gzclose($fp);
}

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Anleitung: Produkte bei eBay über API mit PHP SDK listen – Teil 1: XML Feed

Posted on 10. Oktober 2014 Comments

Dieser Blog Post ist Teil der Reihe Produkte bei eBay listen.


Wer eine große Menge an Produkten über eBay verkaufen möchte, kann entweder .csv Dateien ausfüllen oder die eBay API benutzen. Dafür stellt eBay offizielle SDKs für Java, .NET und Python zur Verfügung, wobei Python am vollständigsten ist. Der Entwickler David T. Sadler aka dts hat auf GitHub ein PHP SDK zur Verfügung gestellt welches viele Funktionen der API unterstüzt.

Für diesen Blogpost gehe ich davon aus, dass Produkte zu einem festen Preis (keine Auktionen) und in verschiedenen Varianten eines Typs (z.B. Farbe/Größe) verkauft werden sollen. Außerdem soll die BulkDataExchange API, ein Teil des LargeMerchantService, benutzt werden, um gleich mehrere tausend Produkte gleichzeitig listen zu können. Es soll weiterhin die sog. eBay Garantie erreicht werden, einer Art Stempel von eBay für Top-Seller mit den besten Konditionen für Kunden.

Diese Blogpost-Reihe wird folgende Themen behandeln

  • Erstellen eines XML Feeds
  • Anmelden für das Developer Programm und nutzen der Sandbox
  • Initiales Listen einer großen Anzahl von Produkten
  • Regelmäßiges Updaten der Verfügbarkeit (Quantity) und der Preise
  • Löschen von Produktlistings

1. Erstellen eines XML Feeds

1.1. Header

Wir wollen hier ganz klassisch eine .xml-Datei erstellen, die wir später per SDK hochladen. Die Reihenfolge der Tags ist irrelevant, ich habe sie so angeordnet, dass mir das manuelle Durchsehen der Datei einfach fällt. Wie das mit PHP geht, dazu später mehr, fangen wir mit dem Aufbau an:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<BulkDataExchangeRequests>
<Header>
<Version>669</Version>
<SiteID>77</SiteID>
</Header>

Die Versionsnummer steht für die Version von BulkDataExchange, dieses Tag wird auch erst am Ende der Datei geschlossen. Die SiteID 77 steht für Deutschland. Andere Länder können in der API Dokumentation  nachgeschlagen werden.

<AddFixedPriceItemRequest xmlns="urn:ebay:apis:eBLBaseComponents">
<ErrorLanguage>de_DE</ErrorLanguage>
<WarningLevel>Low</WarningLevel>
<Version>619</Version>

Für Produkte mit einem festen Preis wird hier der AddFixedPriceItemRequest verwendet. Damit wir erstmal eine Übersicht über die Fehler bekommen, können wir das WarningLevel auf Low stellen, sobald dort nichts mehr auftaucht, kann man das auch auch High stellen. Die API Version ist hier 619.

1.2. Item

Jetzt soll das Item definiert werden. Mit Item ist hier der übergeordnete/Eltern-/Parent-Artikel gemeint, eine Variation davon wird erst später definiert. Pro AddFixedPriceItemRequest gibt es nur ein Item, ein BulkDataExchangeRequest kann allerdings mehrere AddFixedPriceItemRequests enthalten. Für das Item gibt es eine umfangreiche Dokumentation, ich gehe hier die wichtigsten Tags durch:

<Country>DE</Country>
<Title>Supermarke Superjacke Unisex</Title>
<SubTitle>Diese Jacke ist einfach super!</SubTitle>
<InventoryTrackingMethod>SKU</InventoryTrackingMethod>
<SKU>2342</SKU>

Für Country werden (überwiegend) die zweistelligen Country Codes nach ISO 3166 benutzt. Der Title ist frei wählbar und darf bis zu 80 Zeichen lang sein. Am besten sollte hier schon bei der Ausgabe aus der Datenbank darauf geachtet werden und ggf. sinnvoll abgeschnitten werden. Der SubTitle ist ein kleiner grauer Untertitel, der in der eBay Suche unter dem eigentlichen Titel angezeigt wird. Achtung: er kostet pro Listing aber 1€ extra!

Es gibt mehrere Wege das Inventar bei eBay wiederzufinden, wir wählen hier SKU (Stock Keeping Unit, dt. Bestandseinheit) und geben sie auch gleich im Tag SKU mit an. Es ist natürlich auch möglich die Artikel über von eBay vergebene Item-ID zu verwalten, dafür muss InventoryTrackingMethod auf ItemID gesetzt werden, die Item-ID kommt dann mit der AddFixedPriceItemResponse, also der Antwort auf diesen Request. Ein weiteres Feld muss dann nicht ausgefüllt werden und das Tag SKU fällt weg.

<Description>Das ist eine wirklich super Jacke, sie hat die und die Eigenschaften.</Description>
<Currency>EUR</Currency>
<Location>Entenhausen</Location>
<DispatchTimeMax>1</DispatchTimeMax>
<ListingDuration>GTC</ListingDuration>
<ListingType>FixedPriceItem</ListingType>

In der Description soll der Artikel beschrieben werden, hier kann auch HTML verwendet werden, allerdings nur eingeschränkt. So funktionieren (bei eBay Deutschland) z.B. Links und Bilder, aber kein JavaScript oder iFrames. Die Currency ist der ISO 4217 Currency Code für die verwendete Währung. Dies ist auch die Währung für alle Variationen, da diese nicht in einer anderen Währung verkauft werden können. In der Location kann der Artikelstandort angebeben werden. Das ist natürlich bei mehreren Lagern problematisch, genau wie der nächste Tag.

Die DispatchTimeMax ist die maximale Anzahl an Tagen, bis der Artikel an den Versanddienstleister übergeben wird. Um den Stempel eBay-Garantie zu bekommen muss sie „1“ betragen. Sie sollte aber auch generell möglichst gering gehalten werden, um mehr Verkäufe zu erzielen, da Kunden prinzipiell eher kaufen, wenn der Artikel schnell geliefert werden kann. Diese Zeit wird automatisch mit der Versandzeit (s. unten) verrechnet, um das ungefähre Lieferdatum automatisch zu berechnen. Allerdings gibt es hier ein Problem: diese Zeit kann nur Item-Ebene angegeben werden, eine unterschiedliche Zeit – je nach Variation – kann in der Realität jedoch vorkommen. So könnte die Jacke in Größe S und Farbe schwarz in einem anderen Lager liegen als dieselbe Jacke in Größe M und Farbe rot. Oder sie könnte nachbestellt sein, also auf dem Weg ins Lager sein (wo die DispatchTime dann 1 Tag wäre), man möchte aber natürlich die Anzahl dieser Variation nicht auf 0 setzen, da sie ja verfügbar ist – nur eben nicht ganz so schnell. Von eBay gibt es hier leider wenig Hilfe bzw. Hinweise, wie mit der Situation umzugehen sei. Ein Hinweis auf eine ggf. längere Lieferzeit sollte also in so einem Fall zumindest in der Produktbeschreibung vorhanden sein, falls ein Kunde sich bei eBay beschwert. Aber: die Beschreibung kann nicht mehr geändert werden, sobald ein Kunde irgendeine Variation eines Artikels gekauft hat, man kann also nicht dynamisch nach Verfügbarkeit den Hinweis entfernen oder hinzufügen. Als work-around wäre z.B. auch denkbar eine Lieferzeit anhand der Item-Eigenschaften (z.B. Farbe und Größe) auf der eigenen Webseite zur Verfügung zu stellen, ggf. mit dynamischen Link in der Produktbeschreibung. So kommt es in der Regel zu weniger Support Tickets und zu glücklicheren Kunden 🙂

Die ListingDuration bei den meisten Artikeln dürfte auf GTC (Good ‚Till Cancelled, dt. gültig bis Widerruf), möglich sind hier auch Werte wie Days_14 oder Days_30, welche man z.B. für Aktionen und Abverkäufe nutzen kann. Die Valid Values variieren jedoch je nach Kategorie (s. unten) und können über den API Call getCategoryDetails abgefragt werden. Außerdem ist der Wert GTC in der Sandbox nicht möglich, dort sollte man Days_30 versuchen.

Warum man den ListingType hier noch einmal angeben muss erschließt sich mit nicht ganz, da diese Information ja im Container AddFixedPriceItem steht.

<ItemSpecifics>
<NameValueList>
<Name>Material</Name>
<Value>100% Baumwolle</Value>
</NameValueList>
<NameValueList>
<Name>Herstellernummer</Name>
<Value>1337</Value>
</NameValueList>
</ItemSpecifics>

Die ItemSpecifis sind Werte, die direkt über dem Artikel angezeigt werden. Dazu zählen der Artikelzustand (s. unten) und die hier angegebenen Felder. Mit dem API Call getCategorySpecifics kann man für eine Kategorie empfohlene Werte bekommen (alternativ keine angeben und dann im Backend den Artikel anklicken, dort wird man auch darauf hingewiesen), im Prinzip können die Felder jedoch mit freien Strings befüllt werden. Die vorgeschlagenen Werte dienen dazu, dass eBay Nutzer auf der Website die Suche sinnvoll eingrenzen können, z.B. nach Herstellernummer oder Marke.

<CategoryMappingAllowed>true</CategoryMappingAllowed>
<CategoryBasedAttributesPrefill>true</CategoryBasedAttributesPrefill>
<PrimaryCategory>
<CategoryID>109149</CategoryID>
</PrimaryCategory>
<SecondaryCategory>
<CategoryID>63862</CategoryID>
</SecondaryCategory>

PrimaryCategory ist die erste eBay Kategorie. Diese können z.B. aus dem Java Applet im CSV Manager oder aus der Liste entnommen werden. Am besten ist es, die Artikel so weit wie möglich „nach unten“ zu hängen. Außerdem ist diese Kategorie dafür verantwortlich, wie viel eBay Gebühren gezahlt werden. So sind Artikel im Bereich Sport z.B. günstiger als im Kleidungsbereich. Wenn man also Sportkleidung verkauft, wäre es günstiger, als erste Kategorie eine Unterkategorie des Sportbereichs anzugeben. In der zweiten Kategorie SecondaryCategory kann dann immer noch Kleidung angegeben werden. Für manche Produkte spielt dies aber auch keine Rolle, da viele Kategorien gleich behandelt werden.

Das Tag CategoryMappingAllowed erlaubt es eBay, bei einer Änderung der Kategoriestruktur, die alten Kategorien in die neuen Kategorien umzuwandeln (= zu „mappen“). So stellt man einen reibungslosen Ablauf bei automatisiertem Listing sicher. Andernfalls (also auf false) würde das Produkt nicht gelistet werden und es würde ein Fehler in der AddFixedPriceItemResponse auftauchen.

Mit CategoryBasedAttributesPrefill wird eBay erlaubt, aufgrund der Kategorie(n) (s. oben) schon einige Item spezifische Attribute (Item Specifics, s. oben) auszufüllen. Denkbar wäre z.B. dass alle Items in  der Kategorie Damenjacken in den Item Specifics schon den Gender Damen erhalten.

<PaymentMethods>CCAccepted</PaymentMethods>
<PaymentMethods>Moneybookers</PaymentMethods>
<PaymentMethods>PayPal</PaymentMethods>
<PayPalEmailAddress>paypal@firma.de</PayPalEmailAddress>

Die Bezahloptionen können einfach mit mehreren PaymentMethods Tags untereinander gereiht werden. Wichtig ist hierbei, dass die PayPalEmailAddress als Letztes kommt. Valid Values können in der API Dokumentation nachgeschaut werden, allerdings sind nicht alle Werte immer zulässig. Die E-Mail Adresse muss immer die sein, mit der sich zu erst bei PayPal angemeldet wurde, sonst gibt es eine Warning.

<ConditionID>1000</ConditionID>
<OutOfStockControl>true</OutOfStockControl>

Die ConditionID zeigt in den Item Specifics an, ob der Artikel neu oder gebraucht ist. Die Werte kann man über ein Look-Up Table nachschlagen. Wenn die Verfügbarkeit (Quantity) eines Artikels auf 0 sinkt, wird normalerweise das Listing beendet. Seit Version 823 (vom 5.8.2013) kann man mit dem Tag OutOfStockControl aber das Listing aktiv aber unterdrückt lassen, falls z.B. neue Ware bereits auf dem Weg ist. Dies erspart ein erneutes Listen und damit (außer bei Premium Shops) natürlich auch die Listingkosten.

<ReturnPolicy>
<RefundOption>EUSeller_ReturnRights</RefundOption>
<ReturnsAcceptedOption>ReturnsAccepted</ReturnsAcceptedOption>
<ReturnsWithinOption>Months_1</ReturnsWithinOption>
<Description>Zurückgeben ist kein Problem. Hier steht wie es geht.</Description>
<ShippingCostPaidByOption>Seller</ShippingCostPaidByOption>
</ReturnPolicy>

Die ReturnPolicy ist wichtig für die eBay Garantie. Die Valid Values für RefundOption können auch hier der API Dokumentation entnommen werden oder über den API Call getEbayDetails angefragt werden (daher stammt EUSeller_ReturnRights). Außerdem können diese Details auch im Backend hinterlegt werden. Um die eBay Garantie zu erreichen, sollte ReturnsWithinOption auf einen Monat (Months_1) gesetzt werden. Achtung: Das ist nicht gleichbedeutend mit Days_30. In der Description sollte ein kurzer Text (max. 5000 Zeichen) den Rückgabsprozess erklären. Natürlich könnte man ReturnsAcceptedOption auch auf ReturnsNotAccepted (den einzig anderen Valid Value aus der API Doku) setzen, das wirkt sich aber sicherlich schlecht auf die Verkaufszahlen aus. Schließlich gibt es mit dem ShippingOptionPaidByOption Tag noch ein paar Valid Values um anzugeben, unter welchen Umständen und wer die Rücksendekosten zu tragen hat.

<ShippingDetails>
<ShippingType>Flat</ShippingType>
<ShippingServiceOptions>
<ShippingServicePriority>1</ShippingServicePriority>
<ShippingService>DE_DHLPaket</ShippingService>
<ShippingServiceCost currency="EUR">0.0</ShippingServiceCost>
</ShippingServiceOptions>
</ShippingDetails>

Die ShippingDetails geben die Versand Optionen an. Auch hier gibt es Voreinstellungen im Verkäufer Backend. In diesem Beispiel bietet man kostenlosen Versand an, eine Vorraussetzung für die eBay Garantie. Die Valid Values für ShippingService stehen in einer ziemlich langen Liste in der API Dokumentation. Aufgrund dieser Angabe und der DispatchTimeMax (s. oben) wird der vorläufige Lieferzeitpunkt automatisch errechnet und im Listing angezeigt. Man kann mehrere ShippingServiceOptions definieren und diesen Optionen jeweils eine Priorität in der Auflistung geben, die ShippingServicePriority. Je höher die Zahl desto weiter hinten steht die Option.

<PictureDetails>
<PictureURL>http://eigener-server.de/images/main-bild-2342.jpg</PictureURL>
</PictureDetails>

Als letztes kann noch ein Bild spezifiziert werden. Dieses Bild kann keiner Variante zugeordnet werden („main“-Bild), daher ist es häufig ein Bild, was alle Variationen in einem Bild zeigt. Kann kann Bilder theoretisch auch bei Item und Variante zeigen, allerdings taucht es dann in der Item Ansicht doppelt auf. Ich gehe hier davon aus, dass die Bilder selbst gehostet werden. Man kann hier für auch den eBay Picture Service (EPS) nutzen, dazu mehr in der eBay Hilfe.

Die Verfügbarkeit (Tag Quantity) und den Preis (Tag StartPrice) müssen auf Item Ebene nicht angegeben werden, wenn sie in den Variationen definiert werden. Gibt man den Wert trotzdem an, wird er ignoriert.

1.3. Variationen

Die Variationen werden alle in dem überordneten Tag Variations (mit s!) angegeben. Wir eröffnen also die Variationenlistung mit diesem Tag

<Variations>

Als erstes empfehle ich erst einmal die Variation Specifics (das Pendant zu Item Specifics) im VariationSpecificsSet aufzuzählen, also alle möglichen Werte für die verschiedenen Dimensionen in denen es dieses Produkt gibt. Bei Kleidung könnten dies z.B. die folgenden Werte sein:

<VariationSpecificsSet>
<NameValueList>
<Name>Farbe</Name>
<Value>schwarz</Value>
<Value>rot</Value>
</NameValueList>
<NameValueList>
<Name>Größe</Name>
<Value>S</Value>
<Value>M</Value>
<Value>L</Value>
</NameValueList>
</VariationSpecificsSet>

Jetzt erst folgt die erste Variation (ohne s). Hier dürfen in den VariationSpecifics nur Werte angegeben werden, die auch oben spezifiziert wurden. Nicht alle Händler sind außerdem dazu berechtigt den OriginalRetailPrice (dt. unverbindliche Preisempfehlung UVP) anzugeben, am besten kontaktiert man hier den eBay Support. Die SKU ist hier eine spezielle SKU für ein Produkt in Abhängigkeit von den Dimensionen (z.B. Farbe und Größe). Sollte eine solche SKU nicht existieren, wäre eine Idee, sie aus Parent-SKU und Kürzeln für die Dimensionen zusammenzubauen (hier: 2342 => ParentID, rS => Farbe: rot, Größe: S). Die Quantity ist die verfügbare Anzahl in den angegebenen Dimensionen und obwohl der Tag StartPrice heisst, ist hier auch bei FixedPriceItems der Verkaufspreis gemeint.

<Variation>
<SKU>2342-rS</SKU>
<Quantity>123</Quantity>
<StartPrice>99.00</StartPrice>
<DiscountPriceInfo>
<OriginalRetailPrice>129.00</OriginalRetailPrice>
</DiscountPriceInfo>
<VariationSpecifics>
<NameValueList>
<Name>Farbe</Name>
<Value>rot</Value>
</NameValueList>
<NameValueList>
<Name>Größe</Name>
<Value>S</Value>
</NameValueList>
</VariationSpecifics>
</Variation>

Die Bilder für die verschiedenen Variationen werden widererwartend nicht im Variation Tag angegeben, sondern anhand der vorher definierten Dimensionen im Pictures Tag gemappt. Dabei reicht eine Dimension aus. Bei Kleidung z.B. wäre hier die Farbe relevant, die Größe spielt keine Rolle.

<Pictures>
<VariationSpecificName>Farbe</VariationSpecificName>
<VariationSpecificPictureSet>
<VariationSpecificValue>rot</VariationSpecificValue>
<PictureURL>http://eigener-server/images/variationen/bild-2342-rot.jpg</PictureURL>
</VariationSpecificPictureSet>
</Pictures>

Das war es auch schon fast. Jetzt müssen nur noch alle offenen Tags geschlossen werden.

</Variations>
</Item>
</AddFixedPriceItemRequest>

Jetzt können noch weitere AddFixedPriceItemRequest angehängt werden, bis die Datei 20.000 Zeilen lang ist. Dann muss auch der BulkDataExchangeRequest geschlossen werden.

</BulkDataExchangeRequests>

Wie man diese Datei in PHP erstellt, wird im zweiten Teil erklärt.

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MRBS: Check if user has booked 2 rooms at the same time

Posted on 17. Oktober 2013 Comments

This little function checks if the same user has booked $room1 and $room2 at the same time.

function checkForSameUser($room1,$room2,$user,$starttime,$endtime,$tbl_entry) {
$sql = "SELECT id, name, start_time, create_by, status
FROM $tbl_entry
WHERE start_time < $endtime
AND end_time > $starttime
AND (room_id=$room1 OR room_id=$room2)
AND create_by=\"$user\"";
$res = sql_query($sql);
if (empty($res))
{
// probably because the table hasn't been created properly
trigger_error(sql_error(), E_USER_WARNING);
fatal_error(TRUE, get_vocab("fatal_db_error"));
}
if (sql_count($res) != 0)
{
sql_free($res);
return "error";
}
}

 

You can use it e.g. in mrbs_sql.inc in the function mrbsCheckFree(..) to check if a user is allowed to book a certain room like this.

// 1 and 2 are the roomIDs
$result = checkForSameUser(1,2,$user,$starttime,$endtime,$tbl_entry);
if ($result == "error"){
$err[] = get_vocab("multiple_rooms");
return $err;
}
}

As you can see the first function returns the string „error“ in case an error occured. I translated the string for multiple_rooms in every language used on this MRBS system and edited the the lang.x file in the main folder, e.g. lang.de:

$vocab["multiple_rooms"] = "Mehrere Räume können nicht gleichzeitig vom selben User gebucht werden";

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MRBS: Show email address instead of username

Posted on 17. Oktober 2013 Comments

Oftentimes people use MRBS with an LDAP directory and the users have identifiers that don’t fit their real names. MRBS uses these identifiers publicly to show who reserved a room.

I see 2 problems here: if the MRBS website is public, attackers get valid usernames(although this is more obscuring than actually making it more secure), and in case users want to discuss the usage of meeting rooms, they don’t know who to talk to. In my opinion, the email address would be much more helpful.

So I had a look at the sourcecode(v. 1.8.4) and edited the following lines:

file: functions_view.inc
line: 149 ..

// This was the original code
// $tbody .= create_details_row(get_vocab("createdby"), $data['create_by'], $as_html, $class);
// This is what I made out of it
$mail = authLdapGetEmail($data['create_by']);
$tbody .= create_details_row(get_vocab("createdby"), $mail, $as_html, $class); 

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Simple MRBS Output from Database

Posted on 17. September 2013 Comments

I wrote a little PHP-script that extracts the most important and current data from MRBS’s MySQL database and just prints them in a simple HTML file. Its not pretty but good for bandwith and clarity. We use it to display information on an energy efficient e-ink screen in front of conference/computer rooms.

$date is set like this:

$date = date("Y-m-d");

The SELECT-statements go like this, where N is the ID of the room(in the database, not what you might call it)

SELECT name,description,from_unixtime(start_time),from_unixtime(end_time) FROM mrbs_entry WHERE from_unixtime(start_time) LIKE '%" . $date . "%' AND room_id = N;

I’m not gonna explain here how to establish a database connection in PHP, but you can have a  look at the whole sourcecode at github 😉

I then cut off the date with substr() because it’s always 10 characters in front of time->(YYYY-MM-DD) and printed it via echo. This is the simple version, there is a version with tables on github.

while($row=mysql_fetch_row($qry01)) {
echo "- <strong>Room</strong> 01 | <strong>Desc:</strong>" . $row[0]." - ".$row[1]." |  <strong>Time:</strong> ". substr($row[2],10) . " - " . substr($row[3],10) . " <br />";
}

update: I wrote another version that prints JSON objects which can be parsed on the other side. For easier parsing(e.g. if everything is in one String) I numbered them:

$jsonarray = array('begin' . $i => substr($row[2],11, 5), 'end' . $i => substr($row[3],11,5), 'name' . $i => $row['name'], 'description' . $i =>  $row['description']);

You’ll find the whole thing on github.

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Scuttle Bookmarks in Owncloud App

Posted on 21. Juni 2013 Comments

Ich habe ein kleines PHP-Skript geschrieben, was aus einer Scuttle Installation die Bookmarks ausliest und in die Owncloud Bookmark App einfügt.

In der jetzigen Version wird nur MySQL (noch kein SQLite) unterstützt und aus  einem mir nicht erklärlichen Grund funktionieren die Tags nicht. Vielleicht kommt ja jemand dahinter.

Den Quellcode findet man auf github.

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Open Source Social Bookmarking: Scuttle

Posted on 9. März 2011 Comments

Seit Facebook abgestellt hat, dass man eine Liste seiner eigenen Links sehen kann, und ich keine Lust habe durch hunderte meiner Statusnachrichten zu scrollen um einen Link von vor ein paar Monaten zu finden, geschweige denn die Profile von anderen Leuten zu durchsuchen, wollte ich mir einen Social Bookmarking Account zulegen und dann halt immer wenn ich etwas auf Facebook oder Twitter poste oder finde, gleich es dort mit eintragen, weil man die meisten ja verbinden kann. Wikipedia sagt zu Social Bookmarking

"Es gibt eine Reihe von Open-Source Lösungen für Social Bookmarks, die auf dem eigenen Server
 installiert werden können, z. B. Unalo, Connotea, Scuttl oder Pligg."

Gleich dem drittbesten, also scuttle, hinterher gegoogelt und stellte sich heraus, dass es zwar nicht besonders Admin-freundlich ist(kein Admin-Panel!), man aber mit wenig Hintergrundwissen auch überhaupt keins braucht, höchstens für das Verwalten mehrerer User, dafür aber simpel und User-freundlich. Was mir fehlt ist jetzt natürlich eine Twitter/Facebook integration, da kann man aber auch nochmal reinschauen, allzu schwer dürfte das ja nicht sein(?). Sonst geht es auch über RSS-Feed

Die Installation sah folgendermaßen aus:

1. Mit PHPMyAdmin einloggen

2. Datenbank erstellen(muss keine neue sein, in dem Fall dann Datenbankname merken)

3. Datenbank Name/Username/Password in die config.inc.php.example eintragen und evtl. Einstellungen vornehmen.

4. config.inc.php.example in config.inc.php umbenennen

5. In PHPMyAdmin die Datei tables.sql importieren

6. Account erstellen und loslegen.

Es scheint ein Problem mit Spam Bots zu geben, deshalb hier der Tip von B2 Performance:

 

"Dazu habe ich in /templates/toolbar.inc.php den Register-Link enfernt und die register.php entfernt."

Ich hab die jetzt nicht entfernt, auch wenn man ohne weiteres über PHPMyAdmin User anlegen könnte, allerdings umbenannt und per FTP Client alle Rechte genommen. Alternativ gibt es noch die Weiterentwicklung namens Semantic Scuttle, die eine Anti-Spam Registrierung und noch einige Funktionen mehr hat. Sehr dubios erscheint mir das Angebot von Scuttle Plus, einem Admin Interface für ~$70, lieber nicht ausprobieren 😉

Meine Scuttle Installation findet ihr übrigens unter http://repat.de/scuttle

update: Was mir noch eingefallen ist: man kann ja neuerdings seine facebook-Daten runterladen und dann in den .html-Dateien nach einem bestimmten Link suchen. Jenachdem wie lange man bei facebook ist und wieviel man postet ist das Durchsuchen per Konsole aber eventuell praktischer, weil der Browser bei ein paar Megabyte großen Dateien schonmal abstürzt.

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