Energie sparen mit Linux Laptops

Posted on 27. März 2008 Comments

Just another article…

Hier einige Tips/Programme, damit die Akkus von Lappis unter Linux(bei mir Ubuntu 7.1 und Asus X51r) besser halten, ergo man länger am Lappi sitzen kann, ohne dass man ne Steckdose braucht;)

powertop

sudo apt-get install powertop

Ein Tool von Intel, erklärt sich eigentlich von selbst. Es schaltet einige Funktionen ab, die unnötigerweise regelmässig aufgerufen werden. Am besten mit sudo starten. Für diverse Programme gibt es noch patches bei http://www.lesswatts.org/projects/powertop/

CPU-Frequenz regeln

Gnome bietet z.B. die Möglichkeit über ein kleines Programm im gnome-panel die CPU-Frequenz zu regeln. Wie powertop hier schon sagt, ist ondemand wohl die beste Möglichkeit, wenn er also grade nur irgendwo rumsteht und z.B. Musik abspielt, brauch er ja nicht die komplette Leistung vom Prozessor. Da reichen auch 250MHz;) Hier ist auch ein Eintrag im Ubuntu-Wiki. Solltest du ein Asus X51r oder ein Toshiba M10 Pro haben, kann ich dir weiterhelfen;) Siehe dazu auch powernowd.

Bildschirm

Der Bildschirm verbraucht mit Abstand die meiste Energie. Es ist auf jeden Fall sinnvoll ihn runterzuregeln. Das nächste Programm macht das automatisch wenn der Lappi vom Strom getrennt wird.

gnome-power-manager / kpowersave

Das Gnome Programm bzw das KDE-Pendant regeln sozusagen von Haus aus schon einige wichtige Funktionen. Zu finden unter System/Einstellungen/Energieverwaltung.

Sonstige Programme

Man sollte unterwegs vorsichtig sein, welche Programme man benutzt. Pidgin in Verbindung mit Firefox beansprucht z.B. den Akku ziemlich stark1. Für kleinere Recherchen reicht da vll auch lynx2. Zum Musik abspielen sollte nicht unbedingt rhythmbox oder xmms verwendet werden. audacious ist da etwas leichter und man muss dabei nicht besonders viele Funktionen einbüßen. Aber auch hier lieber eine kleine Playlist laden. Das sollte auch mehr verbrauchen. Zumindest das untere gnome-panel lässt sich durch das fspanel austauschen, wenn man oft unterwegs ist, lohnt es vll sogar das fbpanel(abgespeckt) zu verwenden(noch nicht ausprobiert). Statt Nautilus oder Konqueror thunar, ein einfacher Filemanager. Statt gedit/kate mousepad oder konsolenbasierte Editoren wie vim.

laptop-mode

Standardmässig deaktiviert kann man ihn in etc/default/acpi-support aktivieren. Man sollte jedoch sehr drauf achten, ob man ihn benutz. Die Festplatten können da z.B. schneller abnutzen. Darüber gibt es aber einen Artikel im Ubuntu-Wiki, in dem weitere Sachen erklärt werden.

ATI-Grafikkarten

Diese besitzen 2-3 Modi, um Energie zu sparen, dafür lässt dann natürlich auch die Leistung nach. Um aber einfach nur zu arbeiten, reicht das vollkommen aus.

aticonfig --set-powerstate=1
aticonfig --set-powerstate=2

Anregungen sowie neue/andere Programme sind gerne gesehen:)

Links

Flattr this!

Asus X51r Prozessortakt

Posted on 23. März 2008 Comments

Beim Hinzufügen des Gnome-Applets zur Überwachung der CPU-Frequenz im Gnome Panel bekam ich sonst diese Fehlermeldung:

Prozessortaktstufen wird nicht unterstüzt. Sie Können den Prozessortakt nicht ändern[..]

Abhilfe schafft ein Eintrag in der /etc/modules und zwar

p4_clockmod

Vielen Dank an fallen von ubuntuusers.de

Flattr this!

Irssi und Umlaute

Posted on 21. März 2008 Comments

Nur ein kleiner Eintrag, weil es eigentlich auch schon im Ubuntu-Wiki steht, aber das Problem könnten ja auch andere Linux-Distributionen haben.
Damit bei irssi deutsche Umlaute funktionieren muss man den folgenden Befehl eingeben:

/set term_charset utf-8

Es gibt diverse andere Antworten, die aber alle nicht funktionieren(term_type etc).

Flattr this!

Blackbox Erfahrungen

Posted on 16. März 2008 Comments

Ich neulich einen alten PC geschenkt bekommen mit einigen alten Teilen n Debian(Etch) Server draus gebastelt.
Da der nur 256MB RAM und 1Ghz hat, läuft Gnome etwas langsam und ich habe mit für Blackbox entschieden.
Hier werden demnächst einige meiner Erfahrungen mit diesem Windowmanager stehen. Auf meinem zweiten Laptop hab ich jetzt auch Debian installiert, deswegen kann es sein, dass die Vorschläge hier nicht unbedingt immer für einen Server passen.

Menu

Das Menu wird über die Datei blackbox-menu in /etc/X11/blackbox konfiguriert(evtl. (Gruppen-)Rechte setzen(!)). Der Aufbau ist dabei denkbar simpel.

Meine kann man hier sehen.(vgl. Mein Ubuntu-Menu

Es gibt immer einen Ausdruck in [ ] danach den Titel in () und den Befehl in {}.

  • [begin] – Überschrift des ganzen Menus
  • [submenu] – Anfang eines Untermenus
  • [end] – Ende eines Untermenus
  • [exec] – Den Befehl in {} ausführen
  • [sep] – Seperator, also eine horizontale Linie
  • Der Rest erklärt sich aus den Beschriftungen

Programme

Da es (standardmässig) keine Tastenkombinationen wie Alt+F2(Gnome) gibt solle man sich das Programm gmrun anschaffen, womit man ohne Konsole Befehle ausführen kann(s.u. wgn Alt+F2).

Nautilus verwaltet bekanntermassen den Hintergrund. Zwar kann man das aussstellen, allerdings ist nautilus auch relativ langsam und so empfiehlt es sich, thunar zu installieren, ein nautilus-ähnlicher File-Manager, für die Leute die mc nicht mögen;) Die Netzwerk-Funktionen können von anderen Programmen übernommen werden(s.u.).

Ein netter xmms Ersatz ist audacious.Ist halt Geschmackssache. Xmms braucht ziemlich viele Recourcen, audacious hingegen ist da eher leicht und schnell. Am besten aber auch nich allzu große Playlists laden.

Wer ebenso wie ich ein Tastaturfetischist ist, sollte auf jeden Fall bbkeys installieren. Auf Ubuntu gibts das Tool direkt mit Konfigurationsmöglichkeiten in /etc/bbkeys/bbkeysrc, bei Debian gibt es das Paket bbconf, mit geeigneten Rechten für die entsprechenden Dateien, kann man da bbkeys einfach grafisch konfigurieren. Mit Debian etch gibt es da aber Probleme, weil bbkeys den Aufbau den bbconf vorschlägt nicht mag -.- Zu lösen ist das durch folgenden Befehl:

sudo cp /etc/bbkeys/bbkeysrc /home/username/.bbkeysrc

In /etc/bbkeys/bbkeys steht die richtige Konfiguration die standardmässig ganz anders aussieht.

Hier ist meine.

Wer einen Hardwaremonitor haben will kann conky nehmen

Zum Datentransport zwischen Windows-Linux und Linux-Linux siehe den entsprechenden Artikel in diesem Blog.

Das gnome-terminal ist sehr speicherfressend im vergleich zu z.B. xterm. Wer unbedingt durchsichtige Fenster haben will kann Eterm nehmen. Ich benutze xterm/Eterm und tilda.

Autostart

Eines der schwierigsten Probleme bei Blackbox, weil es so viele verschiedene Antworten im Internet gibt, und einige davon nicht stimmen. Vielleicht funktioniert meine Lösung auch nicht überall, aber bei mir gehts. Ich hab eine Datei namens .xession im home-Verzeichnis erstellt. In dieser steht

#!/bin/sh
conky &
bbkeys &
tilda &
setxkbmap de
Esetroot "/home/username/.blackbox/backgrounds/hintergrund.jpg"
exec blackbox

Hier sollte man unbedingt drauf achten, dass wenn man mit Esetroot(grosses „E“!) den Hintergrund einstellt, die „“ nicht vergisst da sonst das Programm nicht weiss wo der String zuende ist und alles was dahinter/dadrunter steht noch mitnimmt. setxkbmap setzt ein deutsches Tastaturlayout, für die, wo das nicht automatisch funktioniert(kein &-Zeichen danach!)

Den Fehler, den ich bis jetzt immer gemacht hab war in gdm blackbox auszuwählen. Tatsächlich muss dort aber Voreingestellte Systemsitzung angeklickt werden. Einige Quellen berichten auch von Benutzerdefiniert. Ich hab gdm. Dann funktioniert das.

Da schon einige danach gesucht haben wie man denn ohne diesen ganzen grafischen Quatsch .deb-Dabeien installiert:

dpkg -i paket.deb

ist eigentlich auch ganz simpel zu behalten. dpkg steht für Debian Package Manager.
To be continued…

Flattr this!

Mit find oder ls Unterverzeichnisse ausgeben

Posted on 2. März 2008 Comments

Nach einigem Suchen bin ich auf einen Befehl gestoßen:

find ordner

Gibt alle Dateien+ Unterverzeichnisse aus

find . -type d -maxdepth 10

Gibt rekursiv alle Ordner mit Tiefe 10 aus.

Gehen tut natürlich auch folgender Befehl:

ls -lR | grep "^d"

^ steht dabei für den Anfang und weil bei der -l Ausgabe bei Ordnern ein d Anfang steht bekommt man eben nur diese. -R steht für rekursiv und listet somit alle Unterverzeichnisse.

Generell alle Dateien ausgegeben bekommt man mit

Vielen Dank an Tipscout.de

Flattr this!

Paint für Linux

Posted on 29. Februar 2008 Comments

Natürlich ist Gimp ein tolles Tool. Damit kann man ganz viele tolle Sachen machen. Aber für einfach mal eben schnell was schneiden oder ein simples Dreieck mal ist es mir doch zu umfangreich. Somit ist mspaint eins der wenigen Tools, die mir wirklich fehlen bzw. gefehlt haben. Nach einigem googlen stiess ich auf Kolourpaint, gpaint(aka GNU Paint) und Tuxpaint. Für alle Debian ähnlichen-Systeme(bei mir Ubuntu):

  • apt-get install kolourpaint
  • apt-get install gpaint
  • apt-get install tuxpaint

Ersteres hat mir am besten gefallen. Die Bedienung ist ähnlich wie bei mspaint und es sieht auch schon ziemlich danach aus. Super Tool, dass ich definitiv weiter verwenden werde, auch wenn es eigentlich für KDE gedacht ist. GNU Paint/GPaint fand ich persönlich nicht sooo toll. Wahrschienlich aber auch nur weil ich mspaint gewohnt bin Tuxpaint ist eine Mischung zwischen einem niedlichen Tool für Kinder(s. OLPC-Programme) und Paint Shop Pro. Werd ich trotzdem behalten. Für langweilige Regentage oder so…:-P Hier ein Screenshot von meinem ersten Bild🙂

Flattr this!

Anonym mit Firefox surfen

Posted on 28. Februar 2008 Comments

Hier ein kleines How-to, weil ich mich heute damit beschäftigt habe.

Der Browser überträgt n ganzen Bunch an Daten, den meisten ist das garnicht so bewusst. Passieren tut das z.B. über die Header. Hier ein paar Beispiele für Firefox-Plugins:

1. Referer

Hier wird die Seite übertragen von der man kommt bzw. zu der man danach geht.Um das zu umgehen hier das erste Plugin für Firefox: Stealther. Einfach über Extras/Stealther aktivieren(->Haken). Einstellungen nicht vergessen(!). Dann kann man mit RefControl noch die Header modifizieren bzw. verbieten.

2. Java/Java-Script

Ich persönlich nutze am liebsten NoScript, das verbietet grundsätzlich erstmal alles Scripte jeder Website und man kann Websites, auf denen man öfter ist, nach und nach freischalten(ganz einfach unten n Button auf den man klickt). Das beinhaltet natürlich auch PopUps, obwohl Firefox ja einen eigenen Popup-Blocker hat. Gibts weiter nicht zu konfigurieren. Praktisch sind noch die Java/JS-Buttons, womit man kurzzeitig Java/JS ausstellen kann, ohne NoScript zu benutzen.

3. User Agent Switcher

Ausserdem wird übertragen, welchen Browser man benutzt, welche Version dieser hat, welches Betriebsystem man nutzt und welche Version davon. Um das zu umgehen bzw. zu faken, kann man das Plugin User Agent Switcher; nutzen und sich seinen eigenen lustigen User Agent zusammen bauen. Den dann nur noch über Extras/User Agent Switcher aktiveren.

4. Proxies

Um seine Adresse zu verschleiern kann man Proxy-Netzwerke, wie z.B. TOR oder JAP benutzen. Dafür gibt es eine TOR-Toolbar bzw. ein TOR-Button und diverse Plugins zu JAP(die TOR-Toolbar unterstützt das auch). Das hat den Vorteil, dass man nicht immer mit derselben IP-Adresse auf einen Server geht. Der Datenverkehr unter den Servern im Servernetzwerk ist zudem noch verschlüsselt. Man sollte jedoch beachten, dass diese Proxies keine 100%-ige Anonymität bieten. Auch diese loggen natürlich die IP-Adressen, d.h. theoretisch könnte die IP zurückverfolgt werden. Ich persönlich habe das fast nie angeschaltet, weil ich es einfach für relativ sinnlos halte in den meisten Fällen. Wer selbst Proxys einstellen will, kann z.B. die Switch Proxy-Toolbar benutzen.

5. Cookies
Cookies sind kleine Dateien, die der Browser auf dem PC anlegt und dort drin diverse Daten speichert(z.B. Sessions) Hier 3 Möglichkeiten damit umzugehen:

Das wars auch schon, wenn ich noch nützliche Tools finde, veröffentliche ich sie hier. Testen kann man die Einstellungen z.B. unter keksa.tk


edit

Tor Button, wie auch schon in meinem Artikel über nützliche Firefox Addons erwähnt, TOR mit einem Klick an und ausstellen, vorher natürlich konfigurieren, wie das geht steht hier

Flattr this!

Lazarus Linux Fehler (Ubuntu)

Posted on 28. Februar 2008 Comments

Wenn man folgenden Fehler bekommt:

Das Freepascal Quellverzeichnis wurde nicht gefunden.
Einige Quelltextfunktionen werden nicht funktionieren.
Es wird empfohlen, dass Sie den FPC-Quelltext installieren und den Pfad auf sie setzen, und zwar unter
Einstellungen -> Umgebungseinstellungen -> Dateien

Einfach mal auf die Sourceforge-page von Lazarus gehen und die Datei fpc-src_2.2.0-071107_i386.deb runterladen. Natürlich für andere Linux Distributionen entsprechend andere Packete bzw. die .tar.gz

Das ganze ist natürlich im Ubuntu-Wiki auch schon beschrieben, aber für Suse sucht man auch nicht unbedingt im Ubuntu-Wiki.

Flattr this!

tar.gz entpacken

Posted on 25. Februar 2008 Comments

Ich vergesse jedes mal wieder die Buchstaben zum Entpacken, wenn ich’s nicht alle paar Tage benutze.

tar -xzvf foobar.tar.gz

So.

//edit: Ich hab mir mal einen kleinen Helfer dafür geschrieben: Download tarhelp

repat@laptop:~$ gcc -o tarhelp tarhelp.c
repat@laptop:~$ sudo mv tarhelp /usr/local/bin
repat@laptop:~$ tarhelp
You idiot, you will never learn it. Its tar -xzvf

Flattr this!

su unter ubuntu

Posted on 25. Februar 2008 Comments

Ist ja eigentlich nicht vorgesehen und ein Otto-Normal-User sollte das vll nicht tun, aber….

repat@laptop:~$ sudo passwd
Geben Sie ein neues UNIX Passwort ein:
Geben Sie das neue UNIX Passwort erneut ein:
passwd: Kennwort erfolgreich geändert
repat@laptop:~$ su
Passwort:
root@laptop:/home/repat#

Tada:)

Flattr this!