Anonym mit Firefox surfen

Posted on 28. Februar 2008 Comments

Hier ein kleines How-to, weil ich mich heute damit beschäftigt habe.

Der Browser überträgt n ganzen Bunch an Daten, den meisten ist das garnicht so bewusst. Passieren tut das z.B. über die Header. Hier ein paar Beispiele für Firefox-Plugins:

1. Referer

Hier wird die Seite übertragen von der man kommt bzw. zu der man danach geht.Um das zu umgehen hier das erste Plugin für Firefox: Stealther. Einfach über Extras/Stealther aktivieren(->Haken). Einstellungen nicht vergessen(!). Dann kann man mit RefControl noch die Header modifizieren bzw. verbieten.

2. Java/Java-Script

Ich persönlich nutze am liebsten NoScript, das verbietet grundsätzlich erstmal alles Scripte jeder Website und man kann Websites, auf denen man öfter ist, nach und nach freischalten(ganz einfach unten n Button auf den man klickt). Das beinhaltet natürlich auch PopUps, obwohl Firefox ja einen eigenen Popup-Blocker hat. Gibts weiter nicht zu konfigurieren. Praktisch sind noch die Java/JS-Buttons, womit man kurzzeitig Java/JS ausstellen kann, ohne NoScript zu benutzen.

3. User Agent Switcher

Ausserdem wird übertragen, welchen Browser man benutzt, welche Version dieser hat, welches Betriebsystem man nutzt und welche Version davon. Um das zu umgehen bzw. zu faken, kann man das Plugin User Agent Switcher; nutzen und sich seinen eigenen lustigen User Agent zusammen bauen. Den dann nur noch über Extras/User Agent Switcher aktiveren.

4. Proxies

Um seine Adresse zu verschleiern kann man Proxy-Netzwerke, wie z.B. TOR oder JAP benutzen. Dafür gibt es eine TOR-Toolbar bzw. ein TOR-Button und diverse Plugins zu JAP(die TOR-Toolbar unterstützt das auch). Das hat den Vorteil, dass man nicht immer mit derselben IP-Adresse auf einen Server geht. Der Datenverkehr unter den Servern im Servernetzwerk ist zudem noch verschlüsselt. Man sollte jedoch beachten, dass diese Proxies keine 100%-ige Anonymität bieten. Auch diese loggen natürlich die IP-Adressen, d.h. theoretisch könnte die IP zurückverfolgt werden. Ich persönlich habe das fast nie angeschaltet, weil ich es einfach für relativ sinnlos halte in den meisten Fällen. Wer selbst Proxys einstellen will, kann z.B. die Switch Proxy-Toolbar benutzen.

5. Cookies
Cookies sind kleine Dateien, die der Browser auf dem PC anlegt und dort drin diverse Daten speichert(z.B. Sessions) Hier 3 Möglichkeiten damit umzugehen:

Das wars auch schon, wenn ich noch nützliche Tools finde, veröffentliche ich sie hier. Testen kann man die Einstellungen z.B. unter keksa.tk


edit

Tor Button, wie auch schon in meinem Artikel über nützliche Firefox Addons erwähnt, TOR mit einem Klick an und ausstellen, vorher natürlich konfigurieren, wie das geht steht hier

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Lazarus Linux Fehler (Ubuntu)

Posted on 28. Februar 2008 Comments

Wenn man folgenden Fehler bekommt:

Das Freepascal Quellverzeichnis wurde nicht gefunden.
Einige Quelltextfunktionen werden nicht funktionieren.
Es wird empfohlen, dass Sie den FPC-Quelltext installieren und den Pfad auf sie setzen, und zwar unter
Einstellungen -> Umgebungseinstellungen -> Dateien

Einfach mal auf die Sourceforge-page von Lazarus gehen und die Datei fpc-src_2.2.0-071107_i386.deb runterladen. Natürlich für andere Linux Distributionen entsprechend andere Packete bzw. die .tar.gz

Das ganze ist natürlich im Ubuntu-Wiki auch schon beschrieben, aber für Suse sucht man auch nicht unbedingt im Ubuntu-Wiki.

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tar.gz entpacken

Posted on 25. Februar 2008 Comments

Ich vergesse jedes mal wieder die Buchstaben zum Entpacken, wenn ich’s nicht alle paar Tage benutze.

tar -xzvf foobar.tar.gz

So.

//edit: Ich hab mir mal einen kleinen Helfer dafür geschrieben: Download tarhelp

repat@laptop:~$ gcc -o tarhelp tarhelp.c
repat@laptop:~$ sudo mv tarhelp /usr/local/bin
repat@laptop:~$ tarhelp
You idiot, you will never learn it. Its tar -xzvf

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su unter ubuntu

Posted on 25. Februar 2008 Comments

Ist ja eigentlich nicht vorgesehen und ein Otto-Normal-User sollte das vll nicht tun, aber….

repat@laptop:~$ sudo passwd
Geben Sie ein neues UNIX Passwort ein:
Geben Sie das neue UNIX Passwort erneut ein:
passwd: Kennwort erfolgreich geändert
repat@laptop:~$ su
Passwort:
root@laptop:/home/repat#

Tada:)

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Ubuntus braunen Hintergrund beim Starten entfernen

Posted on 13. Februar 2008 Comments

Dieses Braun hat mich schon immer gestört, dabei ist es ganz einfach.

In /etc/gdm/PreSession nur den Wert BACKCOLOR in Zeile 61 ändern und fertig:)

# Default value
if [ "x$BACKCOLOR" = "x" ]; then

BACKCOLOR="#000000"

Die gewünschte Farbe kann z.B. mit Gimp oder Farbtabellen rausgesucht werden. Danke an ubuntu-forum.de für die Mühe.

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Zonet ZSr0104WE Router Sicherheitslücke

Posted on 8. Februar 2008 Comments

Wie sich aus dem Quelltext(folgt noch) erkennen lässt, kann man einfach hinter die IP(standardmässig 192.168.2.1)

/cgi-bin/login.exe

schreiben und ist im Konfigurationsmenü:)

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xplanetbatch

Posted on 26. Januar 2008 Comments

Vorweg: Das Script für Linux befindet sich etwas weiter unten…

Ich hab ein Programm für xplanet geschrieben, das regelmässig die batch-Datei aufruft, die das Bild aktualisiert. In der restlichen Zeit versteckt es sich im Tray. Das Intervall ist natürlich einstel- und speicherbar. Die Dateien müssen im selben Ordner wie xplanet.exe und xplanet.bat sein. Sicherheitshalber hab ich nochmal eine default xplanet.bat hinzugefügt.

Vll gibt es schon solche Programme, aber hat Spass gemacht, es zu programmieren:)

Download

Released under GNU GPL.(->Infos)

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2 Router verbinden

Posted on 14. Januar 2008 Comments

Aufgrund komischer Verbindungsprobleme mit meinem D-Link 624 habe ich die im D-Link-Forum vorgeschlagene Lösung probiert und habe es sogar schlussendlich zum Laufen bekommen. Hier eine kurze Skizze mit paint 😛

Netzwerkskizze mit Paint

Im D-Link dann einfach noch PPPoE in DynIP umstellen:

Dynamic DNS Router Einstellung
Click to enlarge

Jetzt noch dem WLAN-Router in die gleiche IP-Range packen(also so dass beide z.B. in der 192.168.1.xxx sind) und fertig:)

Jetzt hat man allerdings das Problem, dass es 2 DHCP-Server für die Netzwerk-Clients gibt und er sich den ersten, also den W-LAN nimmt. Genau den wollen wir ja nicht haben.

EINE Möglichkeit wäre, die IP-Adresse manuell einzustellenScreenshot, oder den DHCP-ServerScreenshot vom D-Link einfach auszustellen. Somit funktioniert der DI-624 nur noch als Access Point und bezieht seine WAN-IP vom einwählenden anderen Router. Dank geht an SOFtCell von dl-support.de

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Wheels of Volume für Linux aka xbindkeys

Posted on 11. Januar 2008 Comments

Unter Windows gibt es ein Tool namens WheelsOfVolume, mit dem man, wenn man die Maus an den Bildschirmrand bewegt, mit dem Maurad die Laustärke verstellen kann. Ich habs damals in einer ComputerBild gefunden. Unter Linux fehlte mir das natürlich, also hab ich mich nach Alternativen umgeschaut. Ein solches Programm gibt es nicht, jedoch ist ein Programm namens xbindkeys eine angenehme Alternative(danke nochmal an _acid_ für den Tip!). Unter Ubuntu einfach

sudo apt-get install xbindkeys

Und wer’s gern grafisch hat und Tcl/Tk mag noch:

sudo apt-get install xbindkeys-config

Im Homeverzeichnis die versteckten Datein sichtbar machen(Strg+H) und dann die Datei .xbindkeysrc editieren.

Nach dem Block(dort kann auch disable stehen) mit

#keystate_numlock = enable
#keystate_scrolllock = enable
#keystate_capslock = enable

folgendes einfügen:

#VolUp
"amixer -c0 sset PCM,0 10%+,10%+"
control+alt+b:4

#VolDown
"amixer -c0 sset PCM,0 10%-,10%-"
control+alt+b:5

Jetzt nur noch in der Konsole xbindkeys eingeben. Mit Strg+Alt+Maus hoch(b:4) scrollen wirds dann lauter, mit Strg+Alt+Maus runter(b:5) leister. Vor allem praktisch, wenn man einen Laptop mit Touchpad hat. Vorraussetzung bei diesem Code ist allerdings, dass man ALSA benutzt. Geht aber bestimmt auch mit anderen Soundarchitekturen.

Da können dann natürlich noch diverse andere Sachen stehen, z.B. neues gEdit-Dokument, bestimmte Pfade oder andere Programme. Alternativ kann man auch einfach in über das Programm xbindkeys-config das ganze grafisch und mit xev einstellen, aber da bin ich altmodisch;)

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Speedlink Sl-6810 Webcam mit Linux

Posted on 10. Januar 2008 Comments

Ich hab da mal etwas gegoogelt und man findet was von komischen Treibern etc. Das ganze braucht man unter Ubuntu(7.1) garnicht. Einfach ranstecken. lsusb müsste sowas in der Art ausgeben:

Bus 001 Device 002: ID 093a:2468 Pixart Imaging, Inc. Easy Snap Snake Eye WebCam

Dann einfach mal

sudo apt-get install camorama

eingeben. Das Programm ist dann unter Anwendungen/Grafik zu finden. Damit müsste die Cam schon so laufen. Als Messenger benutze ich aMSN, da funktioniert die Kamera nach kurzen Einstellen wunderbar;)

//edit: Da hier schon einige nach den Windows Treibern gesucht haben: Click here

//edit2: Mit Ubuntu 9.10 funktionierte das ganze irgendwie nicht so einfach, probiert mal das Standard-Programm cheese aus. Die Webcam braucht die libv4l Treiber (/usr/lib/libv4l), probiert mal fuer die Programme

sudo LD_PRELOAD=/usr/lib/libv4l/v4l1compat.so PROGRAMMNAME

Mein lsusb gibt inzwischen auch was anderes aus:

Bus 005 Device 002: ID 093a:2468 Pixart Imaging, Inc. Cammaestro 2.5DU/X-EYE/Orite SC-120/ICGear TravelCam/Easy Snap Snake Eye Webcam

Camorama und cheese funktionieren jetzt mit sudo.

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