Anleitung: Produkte bei eBay über API mit PHP SDK listen – Teil 4: Aufträge löschen, Artikel aktualisieren

Posted on 13. Oktober 2014 Comments

Dieser Blog Post ist Teil der Reihe Produkte bei eBay listen.


4.1. Jobs abbrechen

Es kann immer mal vorkommen, dass es bei der Feed-Erstellung Fehler gibt. Dann wird ggf. von large-merchant-services/02-add-fixed-price-item.php ein Job erstellt. Diesen muss man erst abbrechen um einen neuen Job derselben Art zu erstellen. Dazu braucht man die jobID. Normalerweise wird diese beim Erstellen des Jobs mit angezeigt. Sollte man sie aus irgendeinem Grund nicht zur Verfügung haben, kann man sie aber auch mit large-merchant-services/01-get-jobs.php erfragen. Da hier aber alle Jobs, die jemals ausgeführt wurden, angezeigt werden, muss man noch ein paar kleine Änderungen vornehmen. Als erstes sollte man aber wie auch in Teil 3 sicherstellen, dass man auf der richtigen Plattform arbeitet (hier: Sandbox):

'authToken' => $config['sandbox']['userToken'],
'sandbox' => true

Weiter unten, in der letzten if-Abfrage, sollte man die folgende Line ändern:

$upTo = min(count($response->jobProfile), 500);

Das sollte erstmal reichen. Außerdem kann folgende Zeile hinzufügen

$job = $response->jobProfile[$x]; // alte Zeile (Z. 89 bei mir)
if ($job->jobStatus != "Completed") { // das hier einfügen
...
} // if-Abfrage weiter unten schließen

Jetzt bekommt man nur die Jobs, die noch nicht fertig gestellt sind. Allerdings sind hier auch die Abgebrochenen dabei, also könnte man auch  ein != “Aborted” hinzufügen.

Hat man nun die jobID, kann man die Vorlage large-merchant-services/01-get-jobs.php ein bisschen abändern. Ich habe die Datei large-merchant-services/04-abort-job.php genannt. Dafür muss in Zeile 58 den richtigen Request und die jobID eingetragen.

$request = new Types\AbortJobRequest(array('jobId' => '4711'));

Eine Zeile darunter:

$response = $service->abortJob($request);

Sollte man das öfter brauchen, sollte es auch nicht allzu schwer sein, die jobID aus den Parametern zu ziehen.

4.2. Preise und Verfügbarkeit aktualisieren

Wie viele andere Marktplätze, gibt eBay auch die Möglichkeit mit einem reduzierten Feed für zuvor gelistete Produkte die Verfügbarkeit und Preise zu updaten. Eine genaue Erklärung der einzelnen Tags findet sich im ersten Teil. Der reduzierte Feed folgendermaßen aus:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<BulkDataExchangeRequests>
<Header>
<Version>669</Version>
<SiteID>77</SiteID>
</Header>
<ReviseFixedPriceItemRequest xmlns="urn:ebay:apis:eBLBaseComponents">
<ErrorLanguage>de_DE</ErrorLanguage>
<WarningLevel>Low</WarningLevel>
<Version>619</Version>

Jetzt kommen die Informationen das Item, also der Eltern-/Parent-Artikel

<Item>
<SKU>26754</SKU>
<InventoryTrackingMethod>SKU</InventoryTrackingMethod>

Mehr ist nicht von nöten, da die Verfügbarkeiten und Preise ja auf Variationsebene festgelegt sind.

<Variations>
<Variation>
<SKU>4711</SKU>
<Quantity>23</Quantity>
<StartPrice>12.34</StartPrice>
</Variation>
<Variation>
<SKU>4712</SKU>
<Quantity>42</Quantity>
<StartPrice>56.78</StartPrice>
</Variation>
... <!-- mehr Variationen hier -->
</Variations>
</Item>
</ReviseFixedPriceItemRequest>
</BulkDataExchangeRequests>

Das war es auch schon. Für das Updaten der Angebote (revise) gibt es noch keine Vorlage von dts. Allerdings kann man das Beispiel für AddFixedPriceItem mit wenigen Änderungen auch dafür benutzen. In Zeile 75 wird statt AddFixedPriceItem einfach ReviseFixedPriceItem eingesetzt:

$createUploadJobRequest->uploadJobType = 'ReviseFixedPriceItem';

Außerdem ändern sich natürlich noch die Dateinamen der hochzuladenen Datei und der Antwort von eBay:

$uploadFileRequest->attachment(file_get_contents(__DIR__.'/ReviseFixedPriceItem.xml.gz'));
...
$tempFilename = tempnam(sys_get_temp_dir(), 'revise-fixed-price-item-responses-').'.zip';

Natürlich kann man auch jede beliebige Änderung über ReviseFixedPriceItem vornehmen. Allerdings funktioniert alles außer Verfügbarkeit und Preis nur, solange noch keine Variation des Artikels gekauft wurde. Manchmal kann es auch gut sein, den Artikel einfach ganz zu löschen und noch einmal neu hochzuladen (Achtung: in Production kann das Geld kosten!). Dafür braucht man den folgenden API Call.

4.3. EndFixedPriceItem

Möchte man ein Angebot komplett löschen, kann man einen einfachen Feed für diese Items schreiben (für Varianten reicht es die Quantity auf 0 zu setzen). Ist bei allen Varianten die Quantity auf 0, wird der Artikel automatisch entfernt (und muss ggf. mit kostenpflichtig wieder erstellt werden), außer man hat beim Einstellen, wie in Teil 1 erwähnt, die Option OutOfStockControl gesetzt. In diesem Fall wird der Artikel bloß ausgeblendet. Die SKU ist hier dementsprechend die Eltern-/Parent-SKU. Der Feed sieht wie folgt aus:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<BulkDataExchangeRequests xmlns="urn:ebay:apis:eBLBaseComponents">
<Header>
<Version>659</Version>
<SiteID>77</SiteID>
</Header>
<EndFixedPriceItemRequest xmlns="urn:ebay:apis:eBLBaseComponents">
<EndingReason>NotAvailable</EndingReason>
<SKU>4711</SKU>
<ErrorLanguage>de_DE</ErrorLanguage>
<WarningLevel>High</WarningLevel>
<Version>859</Version>
</EndFixedPriceItemRequest>
...
<!-- Mehr EndFixedPriceItemRequests -->
</BulkDataExchangeRequests >

Das Prinzip ist dasselbe wie bei AddFixedPriceItem und ReviseFixedPriceItem: einfach die Strings im Quellcode ändern und man kann die Datei auch für EndFixedPriceItem benutzen.

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Anleitung: Produkte bei eBay über API mit PHP SDK listen – Teil 3: Keys, Sandbox und AddFixedPriceItem

Posted on 13. Oktober 2014 Comments

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3.1/3.2. Keys und Sandbox

Um die Beispiele von dts ausführen zu können muss man sich am eBay Developer Program anmelden. Man kann hier nicht seinen normalen eBay Account benutzen. Nach der Anmeldung kann man sich jeweils eine DEVID, AppID und CertID für Sandbox und Production erstellen. Erstmal ist es sicher sinnvoll Sandbox Keys zu erstellen. Anschließend musst man sich noch einen User Token generieren lassen. Die mit den Sandbox Keys eingestellten Angebote wird man später unter sandbox.ebay.com bzw. in der deutschen Version finden.

3.3. Vorbereitung des SDK

Abhängigkeiten installieren:

git clone https://github.com/davidtsadler/ebay-sdk-examples.git
curl -sS https://getcomposer.org/installer | php
php composer.phar install

Jetzt müssen nur noch die eben erstellen Keys und der Usertoken in die configuration.php eingetragen werden. Das eigentliche SDK befindet sich in vendor/dts, man muss also nichts anderes von GitHub herunterladen.

3.4. AddFixedPriceItem

Die benötigten Dateien befindet sich im Ordner large-merchant-services, für das Hinzufügen von Artikel wird die 02-add-fixed-price-item.php gebraucht. Sie ist relativ gut verständlich geschrieben. Man sollte darauf achten, dass in den Variablen $exchangeService und $transferService die Sandbox Keys benutzt werden:

'authToken' => $config['sandbox']['userToken'],
'sandbox' => true

Man kann diese Datei mehr oder weniger so benutzen. Sie wird eine .gz-gezippte Datei namens AddFixedPriceItem.xml.gz aus demselben Ordner hochladen. Wenn die .xml-Datei bzw. .gz-Datei wie in Teil 1 und 2 beschrieben erstellt ist und im selben Ordner liegt, kann diese .php-Datei einfach ausgeführt werden. Das Hochladen bzw. Verarbeiten seitens eBay kann eine ganze Weile dauern. Es wird auf jeden Fall eine .xml-Datei gezippt zurückkommen. In ihr findet man ggf. Fehlermeldungen, Warnings und was das Erstellen gekostet hat. In der Sandbox ist dies natürlich kostenlos, es werden 0.0 € berechnet. Es ist deshalb, vor allem bei größeren Tests, wichtig noch einmal die Keys zu überprüfen, so dass nicht ungewollt Kosten entstehen. Möchte man irgendwann umstellen, sehen die beiden Variablen oben folgendermaßen aus:

'authToken' => $config['production']['userToken'],
'sandbox' => false

Außerdem müssen dann in der configuration.php die entsprechenden keys bzw. ein neuer Usertoken für die Production Keys eingetragen sein.

Wird die Datei ausgeführt, die AddFixedPriceItem.xml.gz liegt aber nicht im gleichen Verzeichnis oder wird das Hochladen abgebrochen ist trotzdem ein Job erstellt. Ein weiterer Job des Typs AddFixedPriceItem ist nicht möglich und so muss erst der Job abgebrochen werden. Zu diesen und weiteren nützlichen API, siehe Teil 4.

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Anleitung: Produkte bei eBay über API mit PHP SDK listen – Teil 2: XML Dateien mit PHP erstellen

Posted on 10. Oktober 2014 Comments

Dieser Blog Post ist Teil der Reihe Produkte bei eBay listen.


2.1. XMLWriter

Für das Schreiben von XML in PHP wird hier die XMLWriter Klasse verwendet, sie sollte eigentlich überall vorhanden sein. Als erstes wird ein Objekt erstellt.

$writer = new XMLWriter();

Mit dem folgenden Code kann man zwischen Ausgabe im Browser/auf der Konsole und dem Schreiben in eine .xml-Datei hin- und herschalten.

if ($DEBUG) {
$writer->openURI('php://output');
} else {
$filename = 'AddFixedPriceItem.xml';
touch($filename);
$writer->openURI($filename);
}

Der XMLWriter macht allerdings keine Absätze und so würden die folgende Anweisungen alles in eine Zeile schreiben. Prinzipiell ist das natürlich erstmal nicht unbedingt ein Problem. Allerdings wird eBay die Datei ab einer bestimmten Zeilenlänge nicht mehr akzeptieren, (wahrscheinlich) da die Zeilenanzahl ein Kriterium für die maximale Größe von BulkDataExchangeRequests sind.

$writer->setIndent(true);

Bevor die Elemente geschrieben werden, wird erst einmal das Dokument mit Version und Encoding begonnen.

$writer->startDocument('1.0', 'UTF-8');

Ergebnis:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>

Ab jetzt können beliebig Elemente geschrieben werden. Übergeordnete Elemente können mit den folgenden Befehlen geöffnet und geschlossen werden. Dabei ist beim Schließen der Name egal, es zählt die Reihenfolge. Gerade in Schleifen sollte man hier also genau hinsehen.

$writer->startElement('BulkDataExchangeRequests');
...
$writer->endElement();

Ergebnis:

<BulkDataExchangeRequest>
...
</BulkDataExchangeRequest>

Soll ein Element mit einem Wert geschrieben werden wird der folgende Befehl verwendet

$writer->writeElement('SiteID', '77');

Ergebnis

<SiteID>77</SiteID>

Nun gibt es noch den seltenen Fall, dass in einem Tag noch ein Attribut vorhanden ist. Dies wird folgendermaßen realisiert:

$writer->startElement('ShippingServiceCost');
$writer->writeAttribute('currency', 'EUR');
$writer->text('0.0');
$writer->endElement();

Ergebnis:

<ShippingServiceCost currency="EUR">0.0</ShippingServiceCost>

Zuletzt sollte das Dokument noch geschlossen und der Puffer geschrieben (entweder in die Ausgabe oder in die Datei) werden:

$writer->endDocument();
$writer->flush();

2.2. Dateien zippen

In den Beispielen, die in Teil 3 benutzt werden, wird die .xml-Datei noch komprimiert, bevor sie hochgeladen wird. Dies kann mit dem folgenden Snippet umgesetzt werden.

if (!$DEBUG) {
$gzfile = $filename . ".gz";
$fp = gzopen($gzfile, 'w9');
gzwrite($fp, file_get_contents($filename));
gzclose($fp);
}

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Anleitung: Produkte bei eBay über API mit PHP SDK listen – Teil 1: XML Feed

Posted on 10. Oktober 2014 Comments

Dieser Blog Post ist Teil der Reihe Produkte bei eBay listen.


Wer eine große Menge an Produkten über eBay verkaufen möchte, kann entweder .csv Dateien ausfüllen oder die eBay API benutzen. Dafür stellt eBay offizielle SDKs für Java, .NET und Python zur Verfügung, wobei Python am vollständigsten ist. Der Entwickler David T. Sadler aka dts hat auf GitHub ein PHP SDK zur Verfügung gestellt welches viele Funktionen der API unterstüzt.

Für diesen Blogpost gehe ich davon aus, dass Produkte zu einem festen Preis (keine Auktionen) und in verschiedenen Varianten eines Typs (z.B. Farbe/Größe) verkauft werden sollen. Außerdem soll die BulkDataExchange API, ein Teil des LargeMerchantService, benutzt werden, um gleich mehrere tausend Produkte gleichzeitig listen zu können. Es soll weiterhin die sog. eBay Garantie erreicht werden, einer Art Stempel von eBay für Top-Seller mit den besten Konditionen für Kunden.

Diese Blogpost-Reihe wird folgende Themen behandeln

  • Erstellen eines XML Feeds
  • Anmelden für das Developer Programm und nutzen der Sandbox
  • Initiales Listen einer großen Anzahl von Produkten
  • Regelmäßiges Updaten der Verfügbarkeit (Quantity) und der Preise
  • Löschen von Produktlistings

1. Erstellen eines XML Feeds

1.1. Header

Wir wollen hier ganz klassisch eine .xml-Datei erstellen, die wir später per SDK hochladen. Die Reihenfolge der Tags ist irrelevant, ich habe sie so angeordnet, dass mir das manuelle Durchsehen der Datei einfach fällt. Wie das mit PHP geht, dazu später mehr, fangen wir mit dem Aufbau an:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<BulkDataExchangeRequests>
<Header>
<Version>669</Version>
<SiteID>77</SiteID>
</Header>

Die Versionsnummer steht für die Version von BulkDataExchange, dieses Tag wird auch erst am Ende der Datei geschlossen. Die SiteID 77 steht für Deutschland. Andere Länder können in der API Dokumentation  nachgeschlagen werden.

<AddFixedPriceItemRequest xmlns="urn:ebay:apis:eBLBaseComponents">
<ErrorLanguage>de_DE</ErrorLanguage>
<WarningLevel>Low</WarningLevel>
<Version>619</Version>

Für Produkte mit einem festen Preis wird hier der AddFixedPriceItemRequest verwendet. Damit wir erstmal eine Übersicht über die Fehler bekommen, können wir das WarningLevel auf Low stellen, sobald dort nichts mehr auftaucht, kann man das auch auch High stellen. Die API Version ist hier 619.

1.2. Item

Jetzt soll das Item definiert werden. Mit Item ist hier der übergeordnete/Eltern-/Parent-Artikel gemeint, eine Variation davon wird erst später definiert. Pro AddFixedPriceItemRequest gibt es nur ein Item, ein BulkDataExchangeRequest kann allerdings mehrere AddFixedPriceItemRequests enthalten. Für das Item gibt es eine umfangreiche Dokumentation, ich gehe hier die wichtigsten Tags durch:

<Country>DE</Country>
<Title>Supermarke Superjacke Unisex</Title>
<SubTitle>Diese Jacke ist einfach super!</SubTitle>
<InventoryTrackingMethod>SKU</InventoryTrackingMethod>
<SKU>2342</SKU>

Für Country werden (überwiegend) die zweistelligen Country Codes nach ISO 3166 benutzt. Der Title ist frei wählbar und darf bis zu 80 Zeichen lang sein. Am besten sollte hier schon bei der Ausgabe aus der Datenbank darauf geachtet werden und ggf. sinnvoll abgeschnitten werden. Der SubTitle ist ein kleiner grauer Untertitel, der in der eBay Suche unter dem eigentlichen Titel angezeigt wird. Achtung: er kostet pro Listing aber 1€ extra!

Es gibt mehrere Wege das Inventar bei eBay wiederzufinden, wir wählen hier SKU (Stock Keeping Unit, dt. Bestandseinheit) und geben sie auch gleich im Tag SKU mit an. Es ist natürlich auch möglich die Artikel über von eBay vergebene Item-ID zu verwalten, dafür muss InventoryTrackingMethod auf ItemID gesetzt werden, die Item-ID kommt dann mit der AddFixedPriceItemResponse, also der Antwort auf diesen Request. Ein weiteres Feld muss dann nicht ausgefüllt werden und das Tag SKU fällt weg.

<Description>Das ist eine wirklich super Jacke, sie hat die und die Eigenschaften.</Description>
<Currency>EUR</Currency>
<Location>Entenhausen</Location>
<DispatchTimeMax>1</DispatchTimeMax>
<ListingDuration>GTC</ListingDuration>
<ListingType>FixedPriceItem</ListingType>

In der Description soll der Artikel beschrieben werden, hier kann auch HTML verwendet werden, allerdings nur eingeschränkt. So funktionieren (bei eBay Deutschland) z.B. Links und Bilder, aber kein JavaScript oder iFrames. Die Currency ist der ISO 4217 Currency Code für die verwendete Währung. Dies ist auch die Währung für alle Variationen, da diese nicht in einer anderen Währung verkauft werden können. In der Location kann der Artikelstandort angebeben werden. Das ist natürlich bei mehreren Lagern problematisch, genau wie der nächste Tag.

Die DispatchTimeMax ist die maximale Anzahl an Tagen, bis der Artikel an den Versanddienstleister übergeben wird. Um den Stempel eBay-Garantie zu bekommen muss sie “1” betragen. Sie sollte aber auch generell möglichst gering gehalten werden, um mehr Verkäufe zu erzielen, da Kunden prinzipiell eher kaufen, wenn der Artikel schnell geliefert werden kann. Diese Zeit wird automatisch mit der Versandzeit (s. unten) verrechnet, um das ungefähre Lieferdatum automatisch zu berechnen. Allerdings gibt es hier ein Problem: diese Zeit kann nur Item-Ebene angegeben werden, eine unterschiedliche Zeit – je nach Variation – kann in der Realität jedoch vorkommen. So könnte die Jacke in Größe S und Farbe schwarz in einem anderen Lager liegen als dieselbe Jacke in Größe M und Farbe rot. Oder sie könnte nachbestellt sein, also auf dem Weg ins Lager sein (wo die DispatchTime dann 1 Tag wäre), man möchte aber natürlich die Anzahl dieser Variation nicht auf 0 setzen, da sie ja verfügbar ist – nur eben nicht ganz so schnell. Von eBay gibt es hier leider wenig Hilfe bzw. Hinweise, wie mit der Situation umzugehen sei. Ein Hinweis auf eine ggf. längere Lieferzeit sollte also in so einem Fall zumindest in der Produktbeschreibung vorhanden sein, falls ein Kunde sich bei eBay beschwert. Aber: die Beschreibung kann nicht mehr geändert werden, sobald ein Kunde irgendeine Variation eines Artikels gekauft hat, man kann also nicht dynamisch nach Verfügbarkeit den Hinweis entfernen oder hinzufügen. Als work-around wäre z.B. auch denkbar eine Lieferzeit anhand der Item-Eigenschaften (z.B. Farbe und Größe) auf der eigenen Webseite zur Verfügung zu stellen, ggf. mit dynamischen Link in der Produktbeschreibung. So kommt es in der Regel zu weniger Support Tickets und zu glücklicheren Kunden :)

Die ListingDuration bei den meisten Artikeln dürfte auf GTC (Good ‘Till Cancelled, dt. gültig bis Widerruf), möglich sind hier auch Werte wie Days_14 oder Days_30, welche man z.B. für Aktionen und Abverkäufe nutzen kann. Die Valid Values variieren jedoch je nach Kategorie (s. unten) und können über den API Call getCategoryDetails abgefragt werden. Außerdem ist der Wert GTC in der Sandbox nicht möglich, dort sollte man Days_30 versuchen.

Warum man den ListingType hier noch einmal angeben muss erschließt sich mit nicht ganz, da diese Information ja im Container AddFixedPriceItem steht.

<ItemSpecifics>
<NameValueList>
<Name>Material</Name>
<Value>100% Baumwolle</Value>
</NameValueList>
<NameValueList>
<Name>Herstellernummer</Name>
<Value>1337</Value>
</NameValueList>
</ItemSpecifics>

Die ItemSpecifis sind Werte, die direkt über dem Artikel angezeigt werden. Dazu zählen der Artikelzustand (s. unten) und die hier angegebenen Felder. Mit dem API Call getCategorySpecifics kann man für eine Kategorie empfohlene Werte bekommen (alternativ keine angeben und dann im Backend den Artikel anklicken, dort wird man auch darauf hingewiesen), im Prinzip können die Felder jedoch mit freien Strings befüllt werden. Die vorgeschlagenen Werte dienen dazu, dass eBay Nutzer auf der Website die Suche sinnvoll eingrenzen können, z.B. nach Herstellernummer oder Marke.

<CategoryMappingAllowed>true</CategoryMappingAllowed>
<CategoryBasedAttributesPrefill>true</CategoryBasedAttributesPrefill>
<PrimaryCategory>
<CategoryID>109149</CategoryID>
</PrimaryCategory>
<SecondaryCategory>
<CategoryID>63862</CategoryID>
</SecondaryCategory>

PrimaryCategory ist die erste eBay Kategorie. Diese können z.B. aus dem Java Applet im CSV Manager oder aus der Liste entnommen werden. Am besten ist es, die Artikel so weit wie möglich “nach unten” zu hängen. Außerdem ist diese Kategorie dafür verantwortlich, wie viel eBay Gebühren gezahlt werden. So sind Artikel im Bereich Sport z.B. günstiger als im Kleidungsbereich. Wenn man also Sportkleidung verkauft, wäre es günstiger, als erste Kategorie eine Unterkategorie des Sportbereichs anzugeben. In der zweiten Kategorie SecondaryCategory kann dann immer noch Kleidung angegeben werden. Für manche Produkte spielt dies aber auch keine Rolle, da viele Kategorien gleich behandelt werden.

Das Tag CategoryMappingAllowed erlaubt es eBay, bei einer Änderung der Kategoriestruktur, die alten Kategorien in die neuen Kategorien umzuwandeln (= zu “mappen”). So stellt man einen reibungslosen Ablauf bei automatisiertem Listing sicher. Andernfalls (also auf false) würde das Produkt nicht gelistet werden und es würde ein Fehler in der AddFixedPriceItemResponse auftauchen.

Mit CategoryBasedAttributesPrefill wird eBay erlaubt, aufgrund der Kategorie(n) (s. oben) schon einige Item spezifische Attribute (Item Specifics, s. oben) auszufüllen. Denkbar wäre z.B. dass alle Items in  der Kategorie Damenjacken in den Item Specifics schon den Gender Damen erhalten.

<PaymentMethods>CCAccepted</PaymentMethods>
<PaymentMethods>Moneybookers</PaymentMethods>
<PaymentMethods>PayPal</PaymentMethods>
<PayPalEmailAddress>paypal@firma.de</PayPalEmailAddress>

Die Bezahloptionen können einfach mit mehreren PaymentMethods Tags untereinander gereiht werden. Wichtig ist hierbei, dass die PayPalEmailAddress als Letztes kommt. Valid Values können in der API Dokumentation nachgeschaut werden, allerdings sind nicht alle Werte immer zulässig. Die E-Mail Adresse muss immer die sein, mit der sich zu erst bei PayPal angemeldet wurde, sonst gibt es eine Warning.

<ConditionID>1000</ConditionID>
<OutOfStockControl>true</OutOfStockControl>

Die ConditionID zeigt in den Item Specifics an, ob der Artikel neu oder gebraucht ist. Die Werte kann man über ein Look-Up Table nachschlagen. Wenn die Verfügbarkeit (Quantity) eines Artikels auf 0 sinkt, wird normalerweise das Listing beendet. Seit Version 823 (vom 5.8.2013) kann man mit dem Tag OutOfStockControl aber das Listing aktiv aber unterdrückt lassen, falls z.B. neue Ware bereits auf dem Weg ist. Dies erspart ein erneutes Listen und damit (außer bei Premium Shops) natürlich auch die Listingkosten.

<ReturnPolicy>
<RefundOption>EUSeller_ReturnRights</RefundOption>
<ReturnsAcceptedOption>ReturnsAccepted</ReturnsAcceptedOption>
<ReturnsWithinOption>Months_1</ReturnsWithinOption>
<Description>Zurückgeben ist kein Problem. Hier steht wie es geht.</Description>
<ShippingCostPaidByOption>Seller</ShippingCostPaidByOption>
</ReturnPolicy>

Die ReturnPolicy ist wichtig für die eBay Garantie. Die Valid Values für RefundOption können auch hier der API Dokumentation entnommen werden oder über den API Call getEbayDetails angefragt werden (daher stammt EUSeller_ReturnRights). Außerdem können diese Details auch im Backend hinterlegt werden. Um die eBay Garantie zu erreichen, sollte ReturnsWithinOption auf einen Monat (Months_1) gesetzt werden. Achtung: Das ist nicht gleichbedeutend mit Days_30. In der Description sollte ein kurzer Text (max. 5000 Zeichen) den Rückgabsprozess erklären. Natürlich könnte man ReturnsAcceptedOption auch auf ReturnsNotAccepted (den einzig anderen Valid Value aus der API Doku) setzen, das wirkt sich aber sicherlich schlecht auf die Verkaufszahlen aus. Schließlich gibt es mit dem ShippingOptionPaidByOption Tag noch ein paar Valid Values um anzugeben, unter welchen Umständen und wer die Rücksendekosten zu tragen hat.

<ShippingDetails>
<ShippingType>Flat</ShippingType>
<ShippingServiceOptions>
<ShippingServicePriority>1</ShippingServicePriority>
<ShippingService>DE_DHLPaket</ShippingService>
<ShippingServiceCost currency="EUR">0.0</ShippingServiceCost>
</ShippingServiceOptions>
</ShippingDetails>

Die ShippingDetails geben die Versand Optionen an. Auch hier gibt es Voreinstellungen im Verkäufer Backend. In diesem Beispiel bietet man kostenlosen Versand an, eine Vorraussetzung für die eBay Garantie. Die Valid Values für ShippingService stehen in einer ziemlich langen Liste in der API Dokumentation. Aufgrund dieser Angabe und der DispatchTimeMax (s. oben) wird der vorläufige Lieferzeitpunkt automatisch errechnet und im Listing angezeigt. Man kann mehrere ShippingServiceOptions definieren und diesen Optionen jeweils eine Priorität in der Auflistung geben, die ShippingServicePriority. Je höher die Zahl desto weiter hinten steht die Option.

<PictureDetails>
<PictureURL>http://eigener-server.de/images/main-bild-2342.jpg</PictureURL>
</PictureDetails>

Als letztes kann noch ein Bild spezifiziert werden. Dieses Bild kann keiner Variante zugeordnet werden (“main”-Bild), daher ist es häufig ein Bild, was alle Variationen in einem Bild zeigt. Kann kann Bilder theoretisch auch bei Item und Variante zeigen, allerdings taucht es dann in der Item Ansicht doppelt auf. Ich gehe hier davon aus, dass die Bilder selbst gehostet werden. Man kann hier für auch den eBay Picture Service (EPS) nutzen, dazu mehr in der eBay Hilfe.

Die Verfügbarkeit (Tag Quantity) und den Preis (Tag StartPrice) müssen auf Item Ebene nicht angegeben werden, wenn sie in den Variationen definiert werden. Gibt man den Wert trotzdem an, wird er ignoriert.

1.3. Variationen

Die Variationen werden alle in dem überordneten Tag Variations (mit s!) angegeben. Wir eröffnen also die Variationenlistung mit diesem Tag

<Variations>

Als erstes empfehle ich erst einmal die Variation Specifics (das Pendant zu Item Specifics) im VariationSpecificsSet aufzuzählen, also alle möglichen Werte für die verschiedenen Dimensionen in denen es dieses Produkt gibt. Bei Kleidung könnten dies z.B. die folgenden Werte sein:

<VariationSpecificsSet>
<NameValueList>
<Name>Farbe</Name>
<Value>schwarz</Value>
<Value>rot</Value>
</NameValueList>
<NameValueList>
<Name>Größe</Name>
<Value>S</Value>
<Value>M</Value>
<Value>L</Value>
</NameValueList>
</VariationSpecificsSet>

Jetzt erst folgt die erste Variation (ohne s). Hier dürfen in den VariationSpecifics nur Werte angegeben werden, die auch oben spezifiziert wurden. Nicht alle Händler sind außerdem dazu berechtigt den OriginalRetailPrice (dt. unverbindliche Preisempfehlung UVP) anzugeben, am besten kontaktiert man hier den eBay Support. Die SKU ist hier eine spezielle SKU für ein Produkt in Abhängigkeit von den Dimensionen (z.B. Farbe und Größe). Sollte eine solche SKU nicht existieren, wäre eine Idee, sie aus Parent-SKU und Kürzeln für die Dimensionen zusammenzubauen (hier: 2342 => ParentID, rS => Farbe: rot, Größe: S). Die Quantity ist die verfügbare Anzahl in den angegebenen Dimensionen und obwohl der Tag StartPrice heisst, ist hier auch bei FixedPriceItems der Verkaufspreis gemeint.

<Variation>
<SKU>2342-rS</SKU>
<Quantity>123</Quantity>
<StartPrice>99.00</StartPrice>
<DiscountPriceInfo>
<OriginalRetailPrice>129.00</OriginalRetailPrice>
</DiscountPriceInfo>
<VariationSpecifics>
<NameValueList>
<Name>Farbe</Name>
<Value>rot</Value>
</NameValueList>
<NameValueList>
<Name>Größe</Name>
<Value>S</Value>
</NameValueList>
</VariationSpecifics>
</Variation>

Die Bilder für die verschiedenen Variationen werden widererwartend nicht im Variation Tag angegeben, sondern anhand der vorher definierten Dimensionen im Pictures Tag gemappt. Dabei reicht eine Dimension aus. Bei Kleidung z.B. wäre hier die Farbe relevant, die Größe spielt keine Rolle.

<Pictures>
<VariationSpecificName>Farbe</VariationSpecificName>
<VariationSpecificPictureSet>
<VariationSpecificValue>rot</VariationSpecificValue>
<PictureURL>http://eigener-server/images/variationen/bild-2342-rot.jpg</PictureURL>
</VariationSpecificPictureSet>
</Pictures>

Das war es auch schon fast. Jetzt müssen nur noch alle offenen Tags geschlossen werden.

</Variations>
</Item>
</AddFixedPriceItemRequest>

Jetzt können noch weitere AddFixedPriceItemRequest angehängt werden, bis die Datei 20.000 Zeilen lang ist. Dann muss auch der BulkDataExchangeRequest geschlossen werden.

</BulkDataExchangeRequests>

Wie man diese Datei in PHP erstellt, wird im zweiten Teil erklärt.

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Most minimal note taking app for Android

Posted on 2. Oktober 2014 Comments

As of September 2014 the smallest (15KB!), most minimalistic app for simply taking notes is called Zen Notes from Peter Gyorffy.

It doesn’t have any features like reminders, changing the theme or font or any other useless stuff. It’s basically like a sheet of paper where you can write your thoughts on, just digitally. The only thing it can do is share the written text over whatever Android offers you, e.g. email. When you exit the app the notes are saved automatically.

 

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Umfrage zeigt beunruhigende Einstellung zur Handysicherheit

Posted on 1. Oktober 2014 Comments

Nachdem kürzlich Besorgnis betreffend die Privatsphäre der Benutzer der neuen Facebook App laut wurde, brachte jetzt eine neue Umfrage von Tiger Mobiles eine beunruhigend nachlässige Einstellung zum Datenschutz am Handy zu Tage.

Laut der Umfrage, für die 5.000 Teilnehmer befragt wurden, verwendet nur eine von drei Personen einen Sperrcode für ihren Handybildschirm. Außerdem gaben 15% der Befragten an, gar nicht zu wissen, dass ihr Handy über eine Sperrfunktion verfügt, während viele zu Protokoll gaben, dass der „Aufwand“ des Sperrens eines Handys der Grund dafür ist, dass es nicht gesichert wird.

Bild: Phone Photography by PetarM (CC-BY-SA-3.0)

Brandon Ackroyd, Leiter der Abteilung für Customer Insights bei Tiger Mobiles, gab an, besorgt über die Resultate zu sein. „Ein Bildschirm-Sperrcode verhindert nicht, dass Ihr Handy gestohlen wird – er verhindert aber, dass Diebe auf private Informationen zugreifen können.“

„Er kann wie ein zu hoher Aufwand erscheinen, steht aber in keinem Vergleich zum finanziellen und emotionalen Stress, der durch ein gestohlenes oder verlorenes Handy entstehen kann.“

Während ein Bildschirm-Sperrcode die gängigste Lösung ist, um ein unerlaubtes Aufrufen der Selfie-Kollektion des Handybenutzers zu verhindern, brachte die Umfrage noch brisantere Sicherheitsprobleme zu Tage. Mehr als 60 Prozent der Handybenutzer gaben zu, überhaupt keine Art von Sicherheitsvorkehrung für ihr Handy zu treffen.

Vor einem Jahrzehnt war dies noch kein großes Problem, da Handys vor allem als Kommunikationsgerät verwendet wurde, dessen Funktionen SMS und Anrufe umfassten. Heute liefern Smartphones allerdings Einblicke in unsere persönlichsten Informationen – von geschäftlichen E-Mails über persönliche Kontakte bis hin zu online Banking Apps und vielem mehr.

Da immer mehr Handys heutzutage auch für das mobile Glücksspiel verwendet werden, können die Auswirkungen eines Zugriffs auf finanzielle Daten gravierend sein. Apps, wie de.spinpalace.com, geben Benutzern die Möglichkeit, Kreditkartendaten zu übermitteln, welche in die falschen Hände gelangen könnten, falls dem Handy der grundlegende Schutz fehlt.

Es gibt allerdings Apps, die uns dabei helfen, die Sicherheit des Handys zu erhöhen – allerdings werden diese von nur 7 Prozent der Befragten verwendet. Apps, wie Find My Phone, geben Benutzern die Möglichkeit, ihre Handys verfolgen, falls sie verlorengehen, was Handydiebe abschreckt und als weitere Sicherheitsmaßnahme betrachtet werden kann.

Ein weiteres bedenkliches Resultat ist, dass acht Prozent der Befragten zugaben, ihr Handy im letzten Jahr tatsächlich verloren zu haben.

Da so viele verschiedene Sicherheitsvorkehrungen zur Verfügung stehen, gibt es für Smartphone-Benutzer keinen Grund mehr, diese nicht zu nutzen – vor allem, da die Sicherheitsbedrohungen heutzutage beträchtlich sind.

 

Disclaimer: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Melanie Kaufmann

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MySQL String Vergleiche in WHERE Klausel: Groß- und Kleinschreibung

Posted on 9. September 2014 Comments

MySQL unterscheidet standardmäßig nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung, außer in speziellen Zeichensätzen. Bei z.B. UTF-8 muss man bei String Vergleichen in der WHERE Klausel deshalb immer das Schlüsselwort BINARY benutzen, wenn man Strings auf exakte Gleichheit überprüfen möchte. Dies kann z.B. praktisch sein beim Korrigieren von Rechtschreibfehlern oder der Groß- und Kleinschreibung von Usernamen. Ein SELECT Statement zum Prüfen von Ungleichheit sieht z.B. dann so aus:

SELECT feld FROM tabelle WHERE BINARY zeile1 <> zeile2;

Ist Groß- und Kleinschreibung irrelevant bietet sich immer an Vergleiche von Strings prinzipiell mit einem UPPER() zu versehen, um alle Buchstaben groß zu schreiben, vor allem, wenn man nicht sicher ist, welchen Zeichensatz man verwendet. Ein SELECT Statement würde dann so aussehen:

SELECT feld FROM tabelle WHERE UPPER(zeile1) <> UPPER(zeile2);

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Alle norwegischen Sonderzeichen in Dateinamen ersetzen

Posted on 15. Juli 2014 Comments

Wenn Dateien von einem norwegischen PC stammen, könnte es sein, dass die Dateinamen nicht mit UTF-8 Zeichen geschrieben sind. Man sieht dann ein Fragezeichen Symbol bei der ls-Ausgabe. Dieser Weg ist alles andere als elegant, aber funktioniert, wenn es einfach nur schnell und vielleicht nur einmal überhaupt erledigt werden soll. Wenn das öfter vorkommt, wäre ein Skript angebrachter. Vom User Gilles von Stack Exchange habe ich dieses Skript kopiert:

 

grep-invalid-utf8 (){
  perl -l -ne '/^([\000-\177]|[\300-\337][\200-\277]|[\340-\357][\200-\277]{2}|[\360-\367][\200-\277]{3}|[\370-\373][\200-\277]{4}|[\374-\375][\200-\277]{5})*$/ or print'}
find | grep-invalid-utf8

Das kann man so einfach in der Konsole absetzen. Danach habe ich wie vorgeschlagen mit diesem Skript, find und rename alle Dateien UTF-8 Dateinamen gegeben.

find | grep-invalid-utf8 |
rename 'BEGIN {binmode STDIN, ":encoding(latin1)"; use Encode;}
        $_=encode("utf8", $_)' 

Jetzt habe ich mir mit ls > ls.txt alle Dateinamen in eine Textdatei geschrieben und diese in Libre Office Calc kopiert. In die A-Spalte und die B-Spalte kommen die Dateinamen. Dann wird auf die B-Spalte ein Makro angewandt, dass alle Sonderzeichen entfernt. Anschließend kommt in die C Spalte der folgende Befehl:

="mv "&A1&" "&B1

und in die D Spalte:

=WENN(A1=B1;"";C1)

Jetzt kann man die D-Spalte kopieren und in ein Shellskript einfügen und im Ordner ausführen. Nicht vergessen das Skript mit chmod +x ausführbar zu machen.

 

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Best Outdoor brands that produce durable stuff

Posted on 15. Juni 2014 Comments

This is a list of outdoor brands and what I bought or used from them over the years. Not every brand is particularly good at everything, so I wrote down what I can recommend from them.

 

Clothes and shoes

The North Face – Outdoor clothes generally, warm clothes

Twentyfour – Outdoor clothes generally, raingear, warm clothes, underwear

Jack Wolfskin – Outdoor clothes generally, warm clothes

Mammut – Outdoor clothes generally, raingear, jackets

Meindl – Trecking boots

Kaikkialla – Outdoor clothes generally, warm clothes (polartec)

Outdoor Research – gaiters (Gortex)

 

Gear

Rei – Tents

Leatherman – Multitoolkit

Glock – Knife

Thermarest – Camping mat

Fenix – Flashlight/ torch

Nalgene – Drinking bottle

Gelert – One man tent

Garmin – GPS device

Oakley – (Sun/Sport-) glasses, depending on the modell even military grade strength, e.g. for biking on dirt roads

Zippo – Lighter

Casio – Not exactly an outdoor brand but they make good waterproof solar-watches

Petzl – Head lamp

Black Diamond – Head lamp

MSR – Cookers

Snow Peak – Cooking gear (titanium spork)

Trangia – Cooking gear (pot)

Primus – Cooker, cooking gear

Sea To Summit – shovel

 

Baggage

Ortlieb – Waterproof bags, especially for bicycles, dry bags for backpacks and watersport

Deuter – Backpacks

Tatonka – Trekking backpacks

 

I’m still missing good brands for hiking poles, bicycle tools, a bicycle pump, bivvy bags and some more gear. So if you have any recommandations or had a different experience with those brands, feel free to comment or send me an email.

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Libre Office Calc Makro zum Ersetzen von Sonderzeichen in BASIC

Posted on 22. Mai 2014 Comments

Dieses Makro ersetzt in einem LibreOffice Calc Sheet alle norwegischen Sonderzeichen (å, ø, æ) durch ASCII kompatible Zeichen.

Sub NO_WITHOUT_SPECIAL_CHARS()

    dim oSheet as object, mySuche as Object
    'erste Tabelle
    oSheet = thisComponent.Sheets.getByIndex(0)
    mySuche=oSheet.createReplaceDescriptor()
    
    With mySuche
    .SearchRegularExpression = False
    .setSearchString("å")
    .setReplaceString("a")
    end With
    oSheet.replaceAll(mySuche)
    
    With mySuche
    .SearchRegularExpression = False
    .setSearchString("ø")
    .setReplaceString("o")
    end With
    oSheet.replaceAll(mySuche)

    With mySuche
    .SearchRegularExpression = False
    .setSearchString("æ")
    .setReplaceString("ae")
    end With
    oSheet.replaceAll(mySuche)
End Sub

Eine Anleitung, wie man das Makro in die Symbolleiste bekommt, findet sich im OpenOffice Wiki.

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