Jabber Server mit Debian Dockstar

Posted on 3. November 2010 Comments

Nach einigem Nachdenken, was ich nun(neben FTP/HTTP) mit dem Teil eigl anstellen will, kam mir die Idee eines eigenen Jabber Servers.
Im Ubuntu Wiki findet sich eine ziemlich gute Anleitung zu „ejabberd“, einem sowohl populären als auch einfachen Jabber-Server.

# apt-get install ejabberd
# dpkg-reconfigure ejabberd

Als Hostname habe ich da meinen schon vorhandenen DynDNS Namen genommen. Dann wurde ein Admin erstellt, Ports gemappt und es klapppt eigentlich auch schon. Evtl. bzw. je nach Wunsch kann/sollte man dann noch die Registrierung für neue User ausstellen.

Blöd nur, dass die DynDNS Adresse ja vom LAN aus nicht erreichbar ist. Ich habe da folgende Workarounds gefunden.

1. Kann man in den Einstellungen in den meisten Clienten den Server eingeben, bei dem man sich einloggen möchte, hier hab ich die lokale IP eingeben und bei Hostname trotzdem den DynDNS Namen(Screenshot)

2. Kann man in der Datei /etc/hosts einfach mit

IP DynDNS

also z.B.

192.168.1.3 homeserver.dyndns.org

eingeben und man wird automatisch weitergeleitet, das führt auch zu keinen Schwierigkeiten beim Zertifikat, Pidgin zumindest hat nochmal nachgefragt.

Vorteil an 1. Variante ist, dass man sich 2 Accounts erstellt, jenachdem wo man ist(nützlich bei Laptop) nimmt man eben einen anderen Account. Bei Desktop PCs ist es dann ziemlich egal was man nimmt, da geht 2. genauso gut, ich wollte nur beides erwähnen, weil mir die /etc/hosts als erstes einfiel.

Was natürlich auch noch geht, ist Proxys bzw. TOR nutzen und sich dann über fremde Server wieder zuhause einwählen um dann wieder in die weite Welt hinauszutelefonieren. Quark also;)

Vielleicht kommt ja in nächster Zeit noch was, meine nächste Idee wäre OpenID…mal sehen ob das klappt….z.B. für identi.ca

update:

Hab’s geschafft: OpenID auf meiner Dockstar

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