PCLinuxOS Remastern

Posted on 17. April 2009 Comments

Hab ich neulich mal als Projekt gemacht. Hier ein paar Tips…

  • Als allererstes sollte man mit synaptic Pakete entfernen, die man nicht brauch. Ich z.B. hab OpenOffice, die Spiele, die Druckertreiber, alle Windowmanager bis auf einen uvm. entfernt, weil ich die Live-CD zum Testen bestimmter Hardware brauchte. Das wirkt sich natürlich nicht auf die CD aus, aber auf das temporäre System, das quasi als Image auf eine der Partitionen als Image geschrieben wird. Das ist dann umso kleiner. Mit fast allem entfernt bis auf Netzwerktreiber, Audiotreiber, KDE(für Kunden, nicht für mich;)) , minicom und ein bisschen personalisierte Programme(s.u.) komm ich auf ca. 400MB. Hier muss man auf die Dependencies achten. Auf keinen Fall die Pakete remasterme und mklivecd löschen.
  • Generell wird alles im /union filesystem abgelegt, also statt /usr ist es eigentlich /union/usr. Mann kann genausogut aber die normalen Pfade benutzen, weil die verlinkt sind.
  • Verändern könnte man z.B. KDM/GDM, also die Anmeldemanager. Die passenden Dateien findet man unter /usr/share/apps/KDM. Ein neuer Ordner bewirkt automatisch einen neuen Eintrag in der Liste. Einfach ein Ordner kopieren und umbenennen, dann die Dateien verändern(Hintergrundbild eigl auch nur, vll bisschen an der .xml rumspielen)
  • Splash Screen kann man verändern. Finden tut man die Dateien unter /usr/share/apps/ksplash, wenn man keine externen Programme, wie z.B. splashy benutzt. Hier gilt dasselbe wie bei KDM/GDM. Bei einigen Vorlagen, zieht er Icons aus /usr/share/icons/<IconSet>/<Grösse>
  • Das Programm zum remastern findet man irgendwo im Menu. Man kann dann noch unter den advanced options einstellen, dass die md5sum eingebunden wird, wenn man möchte.
  • Das Image sollte nach Möglichkeit auf eine Linux Partition geschrieben werden. FAT16/32 gehen nicht(!). NTFS geht natürlich mit ntfs-progs. Die sind zwar nicht mehr wirklich im Testing, aber sooo stabil funktioniert das nun auch nich, dass ich dem meine ganze Festplatte anvertrauen würde… Am besten also schon ne Partition nehmen, wo Linux drauf ist und da einfach in / schreiben.
  • Das Icon /usr/share/icons/<IconSet>/32×32/kmenu.png ist das Icon, was für das Startmenu im der unteren Leiste verwendet wird. Kann man ebenfalls ändern
  • Einfach mal in die /etc/apt/sources.list gucken und etvl was freischalten oder hinzufügen(->google, nicht zuviel auf einmal wgn dem begrenzten Speicher von 250MB->df)
  • Passwort für root ist root und für Guest ist’s guest

Da werd ich wohl noch etwas mit zu tun haben, schreib dann weitere Dinge auf…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.