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Gutes DJ-Programm für Linux

Posted on 6. Juni 2008 Comments

Eigentlich bin ich garnicht der Typ, der sowas braucht, aber ich nehm mein Lappi demnächst mal mit und lass da jmd anders ran, hab für ihn son Programm gesucht und bin dabei auf Mixxx gestossen.
Bei Ubuntu lässt sich das einfach aus den Repos installieren, bei Debian Etch hab ich die Sourcen ohne Probleme mit su -c „perl install.pl“ installieren können.
Sieht sogar ein bisschen so aus wie VirtualDJ. Die Playlisten hab ich von xmms importiert(Strg+I) und den Skin umgestellt(neustarten!).

Gibts übrigens auch für Windows.

Toshiba M10 Pro Prozessortakt

Posted on 28. April 2008 Comments

In /etc/modules p4-clockmod eintragen(ein – und kein _)

Wenn man möchte noch:

sudo apt-get install powernowd

Das wars:)

Partitionen mit cryptsetup und luks verschlüsseln

Posted on 24. April 2008 Comments

Ich hab irgendwo in den Untiefen meiner Schränke noch ne alte 20GB-Festplatte gefunden und sie prompt in meinen Server eingebaut. Da ich die Möglichkeit die Festplatte zu verschlüsseln schon bei der Installation von Debian genutzt hatte, wollte ich diese nun auch verschlüsseln. Im Grunde ist das ne ziemlich simple Sache:

# apt-get install cryptsetup

Die Daten müssen eh gelöscht werden, wenn man die ganze Partition verschlüsselt. Die neu eingebaute Festplatte heisst lustigerweise hdd 😛 Erstmal die restlichen Daten mit nonsense überschreiben:

#dd if=/dev/urandom of=/dev/hdd

Jetzt kommt cryptosetup zum Einsatz(luks ist bei dem cryptsetup-debian Paket schon dabei,sonst noch cryptsetup-luks installieren):

#cryptsetup luksFormat -y -c aes-cbc-essiv:sha256 /dev/hdd

Statt aes-cbc-essiv:sha256 kann man z.B. auch aes-xts-plain -s 512 oder twofish-cb-essiv:sha256 benutzen. Auf das grosse F beim luksFormat achten(!)

Jetzt kann die Partition geöffnet werden:

#cryptsetup luksOpen /dev/hdd hurz

Dabei ist hurz der Name, den man der Partition geben möchte. Diesen findet man dann auch in /dev/mapper wieder.

Nun muss die Platte mit einem Dateisystem ausgestattet werden. In diesem Fall ext3

#mke2fs -j /dev/mapper/hurz

Das wars eigentlich auch schon. Jetzt noch mounten:

#mount -t ext3 /dev/mapper/hurz /media/crypted2ndhdd

Wie man das alles über den Autostart öffnet, kommt später. Immer wenn man die Partition braucht einfach folgendes eingeben:

#cryptsetup luksOpen /dev/hdd hurz

Passwort

#mount -t ext3 /dev/mapper/hurz /media/crypted2ndhdd

Immer wenn man die Partition nicht mehr braucht, natürlich unmounten

# umount /media/crypted2ndhdd

Und wieder verschlüsseln:

# cryptsetup luksClose hurz

Weiterführende Links:
Artikel im Gentoo-Wiki
Artikel im Chaos-Wiki

Geotrace mit Debian

Posted on 19. April 2008 Comments

Ein Programm wie Neotrace für Linux zu bekommen, stellte sich eh schon als schwer heraus. Jetzt hab ich aber 2 gefunden. GTrace und Geotrace. Ich habe mich für letzteres entschieden, da das erste aufgrund diverse Java-Geschichten zu komplex einzurichten war:-P

Um Geotrace unter Debian(Etch) zum laufen zu bekommen, einfach mal die .rpm von http://geotrace.sourceforge.net runterladen. Dann brauch man alien.

#apt-get install alien

Dieses Programm wandelt .rpm-Dateien in .deb Dateien um.

#alien geotrace-0.0.4-1.i386.rpm

Als nächstes das .deb-Paket installieren

#dpkg -i geotrace-0.0.4-1.i386.deb

Jetzt noch in /usr/share/geotrace beim Ordner maps mit root-Rechten als Besitzer den User eintragen, der das Programm starten soll und geotrace starten

repat@lappi:~$ geotrace

Wie das mit Ubuntu funktioniert, hab ich noch nicht rausgefunden, kommt aber noch evtl.

Nachtrag: Funktioniert zwar nicht mit Ubuntu bei mir, für Debian hab ich ja schon was, aber vll ist das was für andere Linux-User: Xtraceroute. Das Programm lässt sich zwar ohne Probleme compilen, funktioniert dann aber nicht. Auch die Umwandlung der .rpms über alien funktioniert nicht. Rückmeldungen von Suse/Mdk-Usern sind willkommen:)

Update dazu: Die benötigten Pakete sind schwer zu bekommen, da werd ich mich bei Gelegenheit nochmal drum kümmern.

Update: Hier sei auch nochmal auf mein eigenes Projekt Mapstraceroute hingewiesen, für das ich inmoment leider nicht so viel Zeit habe. Es darf sich aber jeder eingeladen fühlen, daran weiter zu arbeiten;)

Dateien mit Linux-Rechnern austauschen

Posted on 1. April 2008 Comments

Zum Austauschen von Dateien gibt es 10000000 verschiedene Wege. Hier liste ich nur die auf, die mir am besten gefallen. Unterscheiden tu ich da zwischen dem Dateiaustausch von Linux zu Linux Rechnern und von Windows zu Linux Rechnern bzw. andersherum.

Windows -> Linux

Das non+ultra ist hier eindeutig Samba. Wird ja auch oft genug genannt. Samba „emuliert“ Freigaben in Windows Netzwerken, d.h. man gibt fast wie bei Windows über z.B. Nautilus Ornder frei. Bei Ubuntu:Rechtsklick Ordner/Ordner teilen und dann smb als Protokoll. Darauf zugreifen dann wie bei Windowsrechnern mit \\IP . Dafür brauch man dann aber wie gesagt Nautilus o.ä., da gibt es bestimmt aber auch Programme unter anderen Linux-Distributionen(hier Ubuntu).

Eine Alternative ist hier WinSCP, ein Programm was über SFTP, SCP oder FTP Daten verschiebt. Dafür wird aber FTP/SFTP/SCP auf dem „Server“ benötigt. Wer seinen Rechner sowieso per SSH administriert, hat dort also kein Problem(->SFTP). Ein guter FTP Client ist z.B. Filezilla, gibt es sowohl für Windows als auch für Linux

Linux->Windows

Im Grunde nicht viel anders als andersrum. Mit Nautilus kann man über network:// die Windows Rechner sehen.

Linux -> Linux

Hier kann man natürlich auch (S)FTP/SCP nehmen, ich kann aber auch LinNeighborhood(*) empfehlen und dann über das Samba oder NFS austauscht. Das ist vor allem auch praktisch wenn man kein nautilus zur Verfügung hat, z.B. bei Blackbox oder ählichen windowmanagern. Dort gibt es allerdings Filezilla oder ähnliches für SFTP.

Update: Schaut euch mal giver an! Sehr schönes Programm ohne viel drumrum, und es funktioniert einfach.

Weitere Vorschläge sind erwünscht(!)

update: Nicht ausprobiert, aber ich wurde auf iptux hingewiesen, einen IP-Messenger für Linux. Findet automatisch Rechner im Intranet, man kann Nachrichten und Dateien schicken(Danke, afngng)

*update: Die Weiterentwicklung heisst PyNeighborhood, LinNeighborhood wurde eingestellt. Alternativ gibt es noch Gigolo. Ab Ubuntu 11.04 unterstützt aber auch Thunar(XFCE bzw Ubuntu) bzw. PacManFM(LXDE bzw. Lubuntu) GIO/gvfs auch direkt.

Linux Server administrieren ohne Bildschirm

Posted on 1. April 2008 Comments

Jedes mal mich umzudrehn und auf einem viel zu kleinem 15“ Röhrenbildschirm Einstellungen vorzunehmen erschien mir mühsam. Bei anderen Kunden benutz ich schon Remote, und ich hatte noch irgendwas von VNC im Hinterkopf.

# apt-get install ssh
# apt-get install x11vnc
# apt-get install screen

Windows

  • Putty runterladen
  • Real VNC runterladen
  • Verbindung mit Putty über SSH herstellen
  • folgende Befehle ausführen:
$ screen

[Strg+A+C]

$ x11vnc -forever -display :0

Jetzt kann man mit Real VNC und der IP des Servers nach Anmeldung über gdm auf den Server sowohl grafisch als auch über SSH-Konsole zugreifen. Zum Anmelden über gdm reicht der kleine Bildschirm ja noch. Sonst kann man das Paket vncserver nutzen, welches aber schwieriger zu konfigurieren ist, wenn man z.B. wie ich blackbox als wm hat.

Die Verbindung ist natürlich jetzt nicht verschlüsselt. Wie das geht wird hier beschrieben.

Linux

Im Grunde ist das nicht viel anders, nur, dass man statt putty eine Konsole seiner Wahl nimmt(xterm/gnome-terminal etc). Die Befehle sind dieselben. Als VNC-Client nehm ich xvncviewer, da gibt es aber auch noch einige

Energie sparen mit Linux Laptops

Posted on 27. März 2008 Comments

Just another article…

Hier einige Tips/Programme, damit die Akkus von Lappis unter Linux(bei mir Ubuntu 7.1 und Asus X51r) besser halten, ergo man länger am Lappi sitzen kann, ohne dass man ne Steckdose braucht;)

powertop

sudo apt-get install powertop

Ein Tool von Intel, erklärt sich eigentlich von selbst. Es schaltet einige Funktionen ab, die unnötigerweise regelmässig aufgerufen werden. Am besten mit sudo starten. Für diverse Programme gibt es noch patches bei http://www.lesswatts.org/projects/powertop/

CPU-Frequenz regeln

Gnome bietet z.B. die Möglichkeit über ein kleines Programm im gnome-panel die CPU-Frequenz zu regeln. Wie powertop hier schon sagt, ist ondemand wohl die beste Möglichkeit, wenn er also grade nur irgendwo rumsteht und z.B. Musik abspielt, brauch er ja nicht die komplette Leistung vom Prozessor. Da reichen auch 250MHz;) Hier ist auch ein Eintrag im Ubuntu-Wiki. Solltest du ein Asus X51r oder ein Toshiba M10 Pro haben, kann ich dir weiterhelfen;) Siehe dazu auch powernowd.

Bildschirm

Der Bildschirm verbraucht mit Abstand die meiste Energie. Es ist auf jeden Fall sinnvoll ihn runterzuregeln. Das nächste Programm macht das automatisch wenn der Lappi vom Strom getrennt wird.

gnome-power-manager / kpowersave

Das Gnome Programm bzw das KDE-Pendant regeln sozusagen von Haus aus schon einige wichtige Funktionen. Zu finden unter System/Einstellungen/Energieverwaltung.

Sonstige Programme

Man sollte unterwegs vorsichtig sein, welche Programme man benutzt. Pidgin in Verbindung mit Firefox beansprucht z.B. den Akku ziemlich stark1. Für kleinere Recherchen reicht da vll auch lynx2. Zum Musik abspielen sollte nicht unbedingt rhythmbox oder xmms verwendet werden. audacious ist da etwas leichter und man muss dabei nicht besonders viele Funktionen einbüßen. Aber auch hier lieber eine kleine Playlist laden. Das sollte auch mehr verbrauchen. Zumindest das untere gnome-panel lässt sich durch das fspanel austauschen, wenn man oft unterwegs ist, lohnt es vll sogar das fbpanel(abgespeckt) zu verwenden(noch nicht ausprobiert). Statt Nautilus oder Konqueror thunar, ein einfacher Filemanager. Statt gedit/kate mousepad oder konsolenbasierte Editoren wie vim.

laptop-mode

Standardmässig deaktiviert kann man ihn in etc/default/acpi-support aktivieren. Man sollte jedoch sehr drauf achten, ob man ihn benutz. Die Festplatten können da z.B. schneller abnutzen. Darüber gibt es aber einen Artikel im Ubuntu-Wiki, in dem weitere Sachen erklärt werden.

ATI-Grafikkarten

Diese besitzen 2-3 Modi, um Energie zu sparen, dafür lässt dann natürlich auch die Leistung nach. Um aber einfach nur zu arbeiten, reicht das vollkommen aus.

aticonfig --set-powerstate=1
aticonfig --set-powerstate=2

Anregungen sowie neue/andere Programme sind gerne gesehen:)

Links

Asus X51r Prozessortakt

Posted on 23. März 2008 Comments

Beim Hinzufügen des Gnome-Applets zur Überwachung der CPU-Frequenz im Gnome Panel bekam ich sonst diese Fehlermeldung:

Prozessortaktstufen wird nicht unterstüzt. Sie Können den Prozessortakt nicht ändern[..]

Abhilfe schafft ein Eintrag in der /etc/modules und zwar

p4_clockmod

Vielen Dank an fallen von ubuntuusers.de

Irssi und Umlaute

Posted on 21. März 2008 Comments

Nur ein kleiner Eintrag, weil es eigentlich auch schon im Ubuntu-Wiki steht, aber das Problem könnten ja auch andere Linux-Distributionen haben.
Damit bei irssi deutsche Umlaute funktionieren muss man den folgenden Befehl eingeben:

/set term_charset utf-8

Es gibt diverse andere Antworten, die aber alle nicht funktionieren(term_type etc).

Blackbox Erfahrungen

Posted on 16. März 2008 Comments

Ich neulich einen alten PC geschenkt bekommen mit einigen alten Teilen n Debian(Etch) Server draus gebastelt.
Da der nur 256MB RAM und 1Ghz hat, läuft Gnome etwas langsam und ich habe mit für Blackbox entschieden.
Hier werden demnächst einige meiner Erfahrungen mit diesem Windowmanager stehen. Auf meinem zweiten Laptop hab ich jetzt auch Debian installiert, deswegen kann es sein, dass die Vorschläge hier nicht unbedingt immer für einen Server passen.

Menu

Das Menu wird über die Datei blackbox-menu in /etc/X11/blackbox konfiguriert(evtl. (Gruppen-)Rechte setzen(!)). Der Aufbau ist dabei denkbar simpel.

Meine kann man hier sehen.(vgl. Mein Ubuntu-Menu

Es gibt immer einen Ausdruck in [ ] danach den Titel in () und den Befehl in {}.

  • [begin] – Überschrift des ganzen Menus
  • [submenu] – Anfang eines Untermenus
  • [end] – Ende eines Untermenus
  • [exec] – Den Befehl in {} ausführen
  • [sep] – Seperator, also eine horizontale Linie
  • Der Rest erklärt sich aus den Beschriftungen

Programme

Da es (standardmässig) keine Tastenkombinationen wie Alt+F2(Gnome) gibt solle man sich das Programm gmrun anschaffen, womit man ohne Konsole Befehle ausführen kann(s.u. wgn Alt+F2).

Nautilus verwaltet bekanntermassen den Hintergrund. Zwar kann man das aussstellen, allerdings ist nautilus auch relativ langsam und so empfiehlt es sich, thunar zu installieren, ein nautilus-ähnlicher File-Manager, für die Leute die mc nicht mögen;) Die Netzwerk-Funktionen können von anderen Programmen übernommen werden(s.u.).

Ein netter xmms Ersatz ist audacious.Ist halt Geschmackssache. Xmms braucht ziemlich viele Recourcen, audacious hingegen ist da eher leicht und schnell. Am besten aber auch nich allzu große Playlists laden.

Wer ebenso wie ich ein Tastaturfetischist ist, sollte auf jeden Fall bbkeys installieren. Auf Ubuntu gibts das Tool direkt mit Konfigurationsmöglichkeiten in /etc/bbkeys/bbkeysrc, bei Debian gibt es das Paket bbconf, mit geeigneten Rechten für die entsprechenden Dateien, kann man da bbkeys einfach grafisch konfigurieren. Mit Debian etch gibt es da aber Probleme, weil bbkeys den Aufbau den bbconf vorschlägt nicht mag -.- Zu lösen ist das durch folgenden Befehl:

sudo cp /etc/bbkeys/bbkeysrc /home/username/.bbkeysrc

In /etc/bbkeys/bbkeys steht die richtige Konfiguration die standardmässig ganz anders aussieht.

Hier ist meine.

Wer einen Hardwaremonitor haben will kann conky nehmen

Zum Datentransport zwischen Windows-Linux und Linux-Linux siehe den entsprechenden Artikel in diesem Blog.

Das gnome-terminal ist sehr speicherfressend im vergleich zu z.B. xterm. Wer unbedingt durchsichtige Fenster haben will kann Eterm nehmen. Ich benutze xterm/Eterm und tilda.

Autostart

Eines der schwierigsten Probleme bei Blackbox, weil es so viele verschiedene Antworten im Internet gibt, und einige davon nicht stimmen. Vielleicht funktioniert meine Lösung auch nicht überall, aber bei mir gehts. Ich hab eine Datei namens .xession im home-Verzeichnis erstellt. In dieser steht

#!/bin/sh
conky &
bbkeys &
tilda &
setxkbmap de
Esetroot "/home/username/.blackbox/backgrounds/hintergrund.jpg"
exec blackbox

Hier sollte man unbedingt drauf achten, dass wenn man mit Esetroot(grosses „E“!) den Hintergrund einstellt, die „“ nicht vergisst da sonst das Programm nicht weiss wo der String zuende ist und alles was dahinter/dadrunter steht noch mitnimmt. setxkbmap setzt ein deutsches Tastaturlayout, für die, wo das nicht automatisch funktioniert(kein &-Zeichen danach!)

Den Fehler, den ich bis jetzt immer gemacht hab war in gdm blackbox auszuwählen. Tatsächlich muss dort aber Voreingestellte Systemsitzung angeklickt werden. Einige Quellen berichten auch von Benutzerdefiniert. Ich hab gdm. Dann funktioniert das.

Da schon einige danach gesucht haben wie man denn ohne diesen ganzen grafischen Quatsch .deb-Dabeien installiert:

dpkg -i paket.deb

ist eigentlich auch ganz simpel zu behalten. dpkg steht für Debian Package Manager.
To be continued…